Jahresrückblick Netzpolitik
Der Radiosender Fritz bat mich im Dezember, in einem 3-Minuten-Interview einen netzpolitischen Jahresrückblick zu geben.
Ich habe es versucht.
Der Radiosender Fritz bat mich im Dezember, in einem 3-Minuten-Interview einen netzpolitischen Jahresrückblick zu geben.
Ich habe es versucht.
Heute war ich im Onlinetalk bei dradio Wissen zu Gast. Mit
habe ich über automatisierte Überwachungssysteme gesprochen. Moderiert hat Markus Heidmeier.
Hier geht es zur Sendungsbeschreibung und hier zum mp3-Dowload.
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Ich freue mich, in diesem Jahr Mitglied der Jury des WissensWert!-Wettbewerbs zu sein.
Bei diesem vom Träger der deutschen Wikipedia, dem Wikimedia e.V., ausgelobten Wettbewerb können teilnehmende Projekte zwischen 500 und 5.000€ Förderung für Ideen zur Förderung Freien Wissens gewinnen.
Heute Morgen war ich beim dradio-Wissen Online-Talk und habe mit mit Christian Stöcker von Spiegel Online, MdB Konstantin von Notz (B90/Grüne) und Frank Rosengart vom Chaos Computer Club (moderiert von Vera Linß) über den Einzug der Piratenpartei ins Berliner Abgeordnetenhaus gesprochen.
Ich habe mich bemüht, dafür zu argumentieren, den Fokus der Debatte auf die Forderungen der Piratenpartei nach Transparenz und Beteiligung zu legen, statt sich auf die Bevölkerungsgruppe der “Nerds” zu beziehen und die Inhalte aus den Augen zu verlieren.
Link zum dradio.
Link zum Mitschnitt (mp3).
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dradio Wissen - "Geeks" und "Nerds" im Parlament Jetzt abspielen | Play in Popup | DownloadGestern habe ich bei der Sendung Trackback von der “Freiheit statt Angst!”-Demonstration berichtet. Dann wurde ich noch zur Debatte um Alvar, die SPD und die Vorratsdatenspeicherung befragt. Hier die mp3.
Einen guten Demobericht gibt es noch bei Anne, die auch schon öfter über meinen Star des Tages, Lothar König berichtet hat. Über ihn habe ich jetzt auch noch mal was bei Netzpolitik geschrieben.
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…bei der Rosa-Luxemburg-Konferenz “Netz für alle”
Heute war ich beim WDR5 Tagesgespräch als Studiogast und habe mich mit den Hörern über Wikileaks und deren Passwortproblem und die Reaktion darauf unterhalten.
Hier die Aufzeichnung.
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Die taz-serie Berlin Folgen hat sich für die Amselcam interessiert und ein Portrait daraus gemacht.
Ich halte es für wie alle in dieser Reihe erschienen Videos für sehr gelungen und möchte insbesondere den Film über den Obdachlosen Gero empfehlen.
Linus Neumann wird 1983 im Ruhrgebiet geboren. Nach Auslandaufenthalten, Abitur und Zivildienst studiert er in Berlin Psychologie mit den Nebenfächern Politologie und forensische Psychiatrie. Er vertreibt nebenher im Eigenverlag mit dem Gestalter Roland Brückner die Kinderbuchserie “Mumpelmonster”, arbeitet als freiberuflicher Webdesigner und unterstützt zwei Lehrstühle der Humboldt-Universität, wo er sich komplexer Datenanalyse widmet. Mitte 2010 beginnt er für das Blog Netzpolitik.org zu schreiben und tritt im April 2011 dem Verein Digitale Gesellschaft bei, der sich für digitale Bürgerrechte engagiert. Im Frühjahr des gleichen Jahres entdeckt Linus auf seinem Fensterbrett ein Amselnest.
www.berlinfolgen.de
www.taz.de/berlinfolgen
www.2470media.com
Am Freitag war ich bei der Deutschen Welle zum Thema Wikileaks zu hören. Guido Strack war auch dabei.
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Heute habe ich im Deutschlandradio die Situation mit den Blackberries, der “Verschlüsselung” und den Krawallen in England erklärt. Davon gibt es hier ein Transkript und hier kann man den Beitrag hören.
Ich hab das mp3 auch mal archiviert. Hier.
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Am Samstag habe ich in der Fritz!-Sendung Trackback erklärt, warum Paypal böse ist.
Da ich mich kurz fassen musste, habe ich mich auf die Probleme mit Paypal konzentriert, die auch unbedarften Hörern sofort einleuchten sollten. Dabei habe ich ausgeklammert, dass der aktuelle Boykottaufruf von Anonymous daher rührt, dass Paypal die Server-Logs, die während der DDoS-Attacken auf Paypal vor einigen Monaten angefallen sind, ans FBI gegeben hat, das diese nun nutzt um Anonymous-Mitglieder zu identifizieren. Damit hätte ja auch keiner rechnen können! Warum das Vorgehen des FBI trotzdem Unsinn ist, habe ich hier schon mal erläutert.
Zu diesem Thema verweise ich auf einige andere Artikel von mir zum Thema DDoS und Anonymität:
1. Warum das Vorgehen gegen die DDoS-Aktivisten übertrieben ist.
2. Verhaftungen in den Niederlanden.
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Das große Ding, das Google in den letzten Jahren zur Optimierung seines Indizierungs-Algorithmus verpennt hat, waren die sozialen Netzwerke. Twitter als Relevanzindikator, Facebook-Like-Buttons als Tracking, was bestimmten Personen gefällt, und was ihnen nicht gefällt (das loggt der Like-Button ja ebenso mit) geben inzwischen sehr viel bessere und aktuellere Informationen darüber, was ein Nutzer wohl gerade finden möchte. Mit Google Plus will man nun Flops wie Buzz und Wave kompensieren, die Nutzer endlich auch im sozialen Bereich binden.
Für Google ist sowohl für die Suchoptimierung als auch für die Werbung eines besonders wichtig: Möglichst ein einziger & eindeutiger Account für jede Person. Um diesen durchzusetzen, wendet man sich jetzt zum wiederholten Mal an Webmaster & Seitenbetreiber. Das hatte man zum Beispiel auch schon bei Google Analytics und Google Webmaster Tools gemacht, die dazu einladen mit dem gleichen Account wie Google Mail genutzt zu werden. Für die diffuse Hoffnung, durch das Kooperieren mit Google eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen zu bekommen, macht der ambitionierte SEO’ler ja alles mit. Google bietet – sehr freundlich! – auch ein Tool an, das zeigt, wie gut der Quelltext Googles Vorstellungen entspricht.
Ich gebe zu: Ich gucke da natürlich auch mal rein, um netzpolitik.org zu optimieren. Und was wird mir da heute als “Fehler” beim rel=”author”-Tag, mit dem Google verständlich gemacht wird, wer den Artikel geschrieben hat, angezeigt?
Es wird also als roter Fehler bezeichnet, dass die Autoren-Seite kein Google+Profil ausweist – als wenn das jetzt der neue Web-Standard wäre.
Wenn es nach Google geht, wird es das aber bald werden: Als “Vorteil” winkt mir dann, dass Personen, die nach mir googlen, auch meine Artikel in anderen Blogs finden, oder wie bei Yasni gefragt werden “Meinten Sie diesen Linus Neumann?”
Zusammen mit der ganzen Pseudonym-Debatte hat das irgendwie einen komischen Nachgeschmack.
Wild tobt sie, die Debatte um Bitcoin. Vor einigen Wochen habe ich mal erklärt, was das ist. Gefährlich ist es, kriminell und gefährlich. Und kriminell!
Dem Bundesverband digitale Wirtschaft geht die Panik ob des teil-anonymen Zahlungsmittels nicht weit genug: In einer Pressemitteilung warnt er auch vor der Nutzung von Bargeld: Diesen Beitrag weiterlesen »
Auf meiner Fensterbank brütet eine Amsel.
Eigentlich wollte ich sie nur beobachten ohne sie zu stören,
aber jetzt ist es eine Post-Privacy-Amsel mit Webcam.
Hier entlang zur Amselcam-Seite mit automatischer Aktualisierung und Zeitplan.
