Und sonst noch? #4
30. Oktober 2009 - Veröffentlicht in Presse | 4 Kommentare »Es ist meines Wissens das erste Mal, dass Johnny sich bei Spreeblick in eine Sache verrannt hat. Ein Phillip kopiert große Teile eines Zeit-Artikels in sein Blog, (warum überhaupt? kein Kommentar dazu, nichts… klarer Fall von “hätte getwittert werden müssen”) und bekommt dafür eine automatisierte Abmahnung vom Anwalt der Journalistin, die mehrmals von der taz verarscht wurde, und daher Wert auf die Einhaltung der Nutzungsrechte legt. Häusler hängt die Nummer an die große Glocke namens Spreeblick, und prügelt sofort auf Eva Schweitzer los, gönnt ihr ihre Wohnung in New York nicht.
Malte Welding, ebenfalls ehemals (? danke, fellow passenger) Spreeblick, veröffentlich gerade alles, was zur Sache selbst zu sagen ist, auf seinem Blog – und Schweitzer pfeift selbstverständlich ihren Anwalt zurück, den sie ja auf andere als kleine, nichtkommerzielle Nischenblogger losgelassen hatte, als deren Robin Hood Johnny Häusler sich engagieren wollte – was er in der Vergangenheit viele Male und dankenswerter Weise zu Recht getan hat!
Und während ich das hier schreibe, veröffentlicht Häusler auf Spreeblick wiederum einen Post epischen Ausmaßes, in dem er einen Brief Schweitzers kommentiert, sich windet, Gegenvorwürfe macht, sich rechtfertigt. Schade Johnny, schwacher Auftritt. Manchmal braucht man im Leben einfach auch die Eier, ohne viel Buhei zu sagen: “Da hab ich Mist gemacht.” Hättest du dir doch locker erlauben können. Weiter wie bisher!
UPDATE 16.52h: Nun fühlt Frau Schweitzer sich durch die vielen Emails von durch Johnny und anderen aufgebrachte Menschen, derart belästigt, dass sie vorschlägt, Phillip spende für jede Email 10 Euro an eine gemeinnützige Organisation. Ist jetzt nicht wirklich witzig, aber doch durchaus als Scherz zu werten. Die Einsicht, dass wenn überhaupt eher diejenigen zahlen sollten, die ihr durch ihre Hetze die Emails eingebrockt haben, haben weder jene, noch sie selbst.
Mir wird’s zu doof.



















