Antwort an Herrn Germandi von der Firma Profi Partner
Auf einen Artikel hier im Blog kommentiert Herr Germandi von der Firma Profi-Partner.
Dirk Germandi ist in der Berliner Gentrifizierung-Branche kein unbekannter. Informationen zu seiner Person und seinen Geschäftspraktiken gibt es in großer Menge zum Beispiel bei der Berliner MieterGemeinschaft, ImmobilienScout24, oder im “Wir bleiben alle”-Blog.
Den Artikel, den Herr Germandi kommentiert hat, kann man hier lesen.
Ich bin derjenige, der diese Objekte saniert! Herr Neumann begreift in seiner holzschnittartig vorgetragenen Argumentation nicht, dass diese Häuser komplett kaputt sind und gerade in der Warschauer Straße 61 ist die Sanierung nach umfangreichen Konsensgesprächen mit der Betroffenenvertretung, der ASUM, dem Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg und den im Haus lebenden Mietern, erfolgt! Niemand der alten Mieter wurde “vertrieben” – es sind 15 (!!!) Altmieter wieder in das Haus zurückgezogen und deren Mieten liegen deutlich unter dem Niveau des Marktes – insofern werden genau die Rechte der Mieter gewahrt. Die Warschauer Straße 61 ist im Übrigen energetisch saniert worden (bezweifle das Sie wissen, was das ist…) und das hilft den Mietern bei den Energiekosten – die sind nämlich deutlich niedriger.
Nur nörgeln, andere “schwarz anmalen” und sich nicht informieren, dass ist genau das Niveau, dass Herr Neumann pflegt! Schätze, wenn er in seinem Stammbaum mal forscht, bestimmt auch einen schwäbischen Vorfahren finden wird…
-:)))
Lieber Herr Germandi,
vielen Dank für Ihren Kommentar, der jedoch nicht nur grammatikalisch, sondern auch sachlich einige Auffälligkeiten hat. Bevor ich darauf eingehe, lassen Sie mich aber bitte auch meinem Dank für den Haufen Bauschutt-Schnee, der laut Aussage Ihres Bauleiters und dessen Mitarbeitern auf Ihre Anweisung hin in unseren Garten entsorgt wurde, Ausdruck verleihen – wenngleich derartige Einstandsrituale neuer Nachbarn zunächst noch meiner Gewöhnung bedürfen.
Sie sprechen es ja bereits an: Die Mieten der Altmieter liegen deutlich unter dem Niveau des Marktes, der für Wohnungen dieser Komfort-Klasse, und ich denke wir gehen d’accord, wenn ich diese als zumindest “gehobene” Klasse bezeichne, angestrebt wird.
Warum ist das der Fall? Zunächst einmal (u.a. – s.u.) wegen des Mietspiegels. Dieser setzt einen verbindlichen Rahmen. Ferner jedoch wissen Sie genau so gut wie ich, dass die Zielgruppe, die Sie mit Ihren aufwändig produzierten Image-Videos ansprechen, beim besten Willen nicht die Altmieter sind. Jene nämlich wussten ohnehin von Haus & Sanierungsvorhaben, sowie von Ihrem Erstbezugsrecht und der Begrenzung einer Mieterhöhung in diesem Rahmen.
Diese Mieterhöhung werden Sie, lieber Herr Germandi, oder Ihre Abnehmer, erst dann vollziehen können, wenn die Altmieter ausziehen, und der Mietspiegel die Entwicklung vollzogen hat, auf die Sie hinarbeiten. Unbewusst verplappern Sie sich übrigens: “insofern werden genau die Rechte der Mieter gewahrt” – es handelt sich um Rechte und nicht etwa um Ihre persönliche Großzügig- oder Sozialverträglichkeit.
Darüber hinaus hätten sich die Altmieter sicherlich auch mit einer “normalen” – also einer der Komfortklasse des Hauses im Rahmen einer Modernisierung entsprechenden Sanierung zufrieden gegeben – Ohne den Aufbau eines 6. Geschosses, einer Tiefgarage, Glas-Aufzügen, Springbrünnen, etc., die meines Wissen nicht Teil einer “energetischen” Sanierung sind, was, wie Sie wissen, ohnehin jede Altbausanierung heutzutage ist, da man ja einen vernünftigen Gebäudeenergiepass vorweisen können möchte. (Ich komme aus einer meines Wissens zwar nicht schwäbischen, obwohl ich auch damit kein Problem hätte, aber sich dennoch sowohl im Besitz von Neu- als auch, ja, energetisch sanierten Altbauten befindenden Familie)
Weiterhin, und darauf spreche ich in meinem Kommentar ja auch an, gab es derartige Wohnungen in Friedrichshain bis vor wenigen Jahren nicht, und hier wohnten Menschen, die entweder keinen Bedarf daran, oder kein Kapital, oder beides nicht hatten. Aus diesem Grund besteht für derartige Wohnungen in dieser Gegend (u. a. auch aufgrund der von mir exemplarisch genannten Widrigkeiten) eben (noch) kein (ernstzunehmender) Markt wie zum Beispiel in München Schwabing oder Prenzlauer Berg, wo ein solcher, wie ich nicht nur Ihrem Video entnehme, auch unter tatkräftiger Unterstützung Ihrer Firma errichtet(!) wurde. Lassen Sie mich an dieser Stelle noch kurz mit einer Geburtslüge des neuen Prenzlauer Bergs aufräumen, welche Sie auch für Friedrichshain bzw. Ihr Projekt strapazieren. Diese behauptet, im neuen Prenzlauer Berg wäre die ehemals junge Bevölkerung nun erwachsen und gediegen geworden. Das ist nachweislich nicht der Fall. Diese Menschen leben jetzt woanders, denn auch diese Menschen waren nie Ihre Zielgruppe.
Herr Germandi, machen wir uns nichts vor: Was hier passiert, und auch das beschreiben Sie in dem Video, ist, dass etwas “Neues” entsteht. Aber, diesem neuen muss etwas “Altes” weichen. Und dieses Alte würde vielleicht auch gerne bleiben.
Am Ende gewinnt der Stärkere. Kapital ist Gestaltungsmacht und strebt seine Akkumulation (für das Individuum: Vermehrung) an. Was liegt näher, als sich dieses Friedrichshain, in dem viel zu wenig sinnvoll verwertbare Menschen viel zu billig viel zu schön leben, zu nehmen, und da “mal was draus zu machen?” Ich kann es Ihnen kaum verdenken. Die Entwicklung für Friedrichshain ist mit Ihren Planungen beschlossene, unaufhaltbare Sache, die im Übrigen ja auch von ASUM und dem Bezirk angestrebt und massiv gefördert wird (10-15% Altmieterbezug nach Sanierungen – das sind 85-90% “vertriebene”). Nennenswerte Gegner, die Ihnen außer dem Schwenken von ein paar Fahnen oder einem bisschen durch die Kasko gedeckten Sachschaden, etwas entgegenzusetzen hätten, haben Sie nicht. (Ist so ähnlich wie in “Avatar”. Kennen Sie den? Ich gebe zu, der Vergleich ist ein bisschen pathetisch, aber vielleicht gefällt Ihnen der Film, er ist auch mit Computern gemacht, wie Ihr Image-Film! Das wär doch ohnehin eine Idee! Den nächsten Imagefilm in 3D!)
Das Friedrichshain, das seine momentanen Bewohner kennen und lieben, wird mit dem Vollzug Ihrer Pläne, und denen Ihrer Konkurrenten und Partner, Geschichte sein. Die wenigen unter Ihren Neumietern, die wegen dieses Friedrichshains hierher gezogen sind, “das ja noch so viel aufregender ist”, als Prenzlauer Berg, werden dann irgendwann mit uns zusammen woanders hinziehen, auf dass Sie alle hier in Ihrem buntgrau ihre grauen Leben führen können.
Liebe Grüße und hoffentlich wenig Erfolg wünscht Ihnen
Linus Neumann
PS: Die Regel zur Unterscheidung von “das” und “dass” ist ganz einfach: Immer, wenn Sie das “das/s” durch “dieses”, “jenes”, oder “welches” ersetzen können, wird “das” geschrieben. Wenn Sie das nicht können, dann wird “dass” geschrieben.





28. Januar 2010 um 18:58 Uhr
Ich habe Tränen gelacht, auch wenn dazu eine gehörige Portion Galgenhumor notwendig ist.
28. Januar 2010 um 22:09 Uhr
Ich befürchte aber, dass wir beide eine diametrale Sichtweise der Dinge haben; insofern sollten wir uns den Austausch unserer Standpunkte ersparen. Sie betreiben einen öffentlichen Blog und ich werde mir durchaus das Recht nehmen, dazu Stellung zu beziehen – ausschließlich in der Sache.
Wir leben in einer freien Gesellschaft und da kann jeder seine Meinung und Ansichten frei äußern – was Sie tun und ich respektiere. Nur respektieren Sie auch, dass was andere Menschen tun. Offensichtlich findet sich eine Mehrheit, die das was wir (hier spreche ich nur für unsere Arbeit und nicht im Allgemeinen) tun, durchaus in Ordnung finden.
Und das sind nicht nur “Juppies aus dem Schwäbischen”, sondern eine Vielzahl von Menschen, die schon heute im Friedrichshain wohnen und wollen, dass sich im Bezirk was bewegt – wobei dabei nicht gemeint ist; blinde Zerstörungswut Einzelner….
Im Übrigen glaube ich ohnehin, dass Menschen Ihres “Kalibers” bald zu denen gehören, in supertoll sanierten Wohnungen wohnen wollen, mit dem “Porsche” durch die Gegend brausen und in Erinnerungen schwelgen wie schön doch die alte “Revoluzzerzeit war. Auch Sie werden bald Ihren Irokesenschnitt und das Lippenpiercing ablegen, Anzug und Krawatte tragen und Rotwein “schlürfen”…
28. Januar 2010 um 22:43 Uhr
Lieber Herr Germandi
Ich bemängle als Außenstehender doch sehr ihre Unsachlichkeit. In Ihren Kommentaren persönliche Angriffe gegen Herrn Neumann auszusprechen zeugt nicht gerade von Professionalität. Und um diese Eigenschaft gleich mal auf Ihre Aktivitäten in F-Hain auszuweiten: Sie sind nicht der erste der in Berlin irrtümlicherweise das schnelle Geld einer nachhaltig erfolgreichen Stadtentwicklung vorzieht.
Und um mal hypotetisch zu werden; Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Bauherren in hundert Jahren ihre -architektonisch gesehen- jetzt schon überholte Glas-Stahl-Scheisse wieder abreissen werden um eine schöne und historisch korrekte Rekonstruktion der Grussank-Höfe vorzunehmen. Denn in Berlin funktioniert nur ein Konzept dauerhaft. Und das besteht zu einem nicht unerheblichen Teil aus Individualität, Kreativität und Respekt vor den Menschen und der Geschichte dieser Stadt.
mit angemessen unsachlichen Grüßen
Arvid Paulsen
28. Januar 2010 um 23:09 Uhr
Also ich selbst wohne in Friedrichshain (seit 12 Jahren zugereist) und kann nur sagen, dass ich sehr froh wäre, wenn diese Autonomen (komplett!) verschwinden würden. Feige, vermummt und zerstörerisch, dazu gewalttätig und ohne jegliche Ziele.
Auf alle Fälle bin ich sehr froh, dass Leute wie Herr Germandi solche Gebiete sanieren und verschönern, auch wenn das zu Lasten der Mieten geht.
Aber wer hat schon Lust in einem verranzten Kiez zu leben. Vielleicht Sie, Herr Neumann?! Sie wirken auch auf mich wie der typische Autonome (nicht nur optisch, sondern auch untermauert von ihren Aussagen). Indirekt schützen Sie ja auch Hooligans und Randalierer wie Sie selbst in Ihrem Blog http://www.linus-neumann.de/2009/11/08/kameras-bei-freiheit-statt-angstsynchronisiert schreiben.
Dazu diese wirklich dämlichen Aussagen und Kommentare wie: Verdrängungsalltag in Friedrichshain / Prügelnde Polizisten auf der Freiheit statt Angst-Demo / etc…
Ein Frage an Herrn Neumann: Wer soll denn eigentlich unsere Stadt sanieren…niemand? Soe wie damals in der guten alten DDR?
Gruss
Frank J. Schmidt
28. Januar 2010 um 23:46 Uhr
Lieber Herr Paulsen,
nett das Sie mir Unsachlichkeit und “Glas-/Stahl-Scheiße” vorwerfen… Bei allem Respekt, aber Ihre Ausführungen zeigen, dass Sie nur das nachkauen, was andere Ihnen offensichtlich erzählen…
Schon mal darüber nachgedacht, dass an heutige Bauten/Sanierungen solch massiv baurechtliche, manchmal sogar absurde Anforderungen durch die Behörden und die aktuelle Gesetzgebung gestellt werden, die vieles nicht gerade schöner machen?! Wie man mit historischen Bauten gut umgehen kann, dass haben wir in den letzten 15 Jahren nachhaltig bewiesen – können Sie sich gerne auf meiner Homepage (www.grundstein.de) gerne ansehen – habe nichts zu verstecken!
Im Übrigen kann ich durchaus nachvollziehen und verstehen, dass viele Menschen mit den einhergehenden Veränderungen in Berlin (von denen wir mit unseren Projekten durchaus profitieren – was auch nicht bestritten wird) nicht Schritt halten können. Sie prügeln aber den Falschen! Schauen Sie doch mal bei der Stadtentwicklung und auf deren Hochglanz – Homepage rein!!!! Das was dort an Image und hochtrabenden Plänen in Bezug auf den Stadtumbau /-Entwicklung präsentiert wird, ist doch meilenweit vor uns – das kommt aber von einem Rot-roten Senat. Wenn das ein CDU/FDP geführter Senat machen würde, hätten wir jede Woche mindestens eine “Massendemo” – wo ist der öffentliche Protest? Kann es sein, dass dies die “Masse” auch im Friedrichshain überhaupt nicht interessiert?
Uns/mir geht es immer nur um das konkrete Projekt! Über Architektur kann man streiten und geteilter Meinung sein – im sozialen Bereich unseren Altmietern gegenüber haben wir uns nichts vorzuwerfen und gehen Hand in Hand auf der gesetzlichen Grundlage mit den öffentlichen Einrichtungen – alles was anders u.a. im Netz kolportiert wird, ist Unfug. Da geht es den “Betreibern” dieser Seiten doch nur um das abgreifen von möglichst viel Geld und nicht um eine billige Miete – wir sollten ehrlich sein…
Insofern habe ich diesbezüglich ein reines Gewissen und ganz nebenbei werden bei einer Sanierung/Instandsetzung viele Handwerker beschäftigt und mit Arbeitsplätzen sind wir in Berlin/Brandenburg nicht gerade gesegnet. Oder wollen Sie mir vorwerfen, dass wir auch noch die Bauhandwerker ausbeuten oder mit Schwarzarbeitern agieren?
Irgendwer – die Fachkräfte am Bau und wir schaffen letztendlich mit dem bezahlten Steuergeld genau die Kohle ran, damit Hartz IV überhaupt bezahlt werden kann – um mal in Ihrem Jargon zu bleiben. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen und das war´s für mich auf diesem Blog.
29. Januar 2010 um 00:11 Uhr
Also ich selbst wohne in Friedrichshain (cosmopoliter Ur-Berliner) und kann nur sagen, dass ich sehr froh wäre, wenn feige, vermummte, zerstörerisch, dazu gewalttätige und ohne jegliche Ziele agierende Kräfte aller Art verschwinden würde.
Auf alle Fälle bin ich sehr froh, dass Leute solche Gebiete (wie die Grussankhöfe) sanieren und verschönern, aber nur wenn dass nicht zu Lasten der Mieten geht. Denn nur dann können allen Bürgern Chancengleicheit geboten und die zunehmende Ghettoisierung in Berlin gebremst werden.
Ein verranzter Kiez ist ein sehr geringer Preis dafür!
Prügelnde Polizisten auf der Freiheit statt Angst-Demo zu leugnen ist Nonsens.
Soe wie damals in der guten alten DDR?
Gruss
Arvid G. Paulsen
29. Januar 2010 um 00:30 Uhr
Da wurde geantwortet während ich meinen Beitrag verfasst habe, daher noch ein Gruß an Herrn Germandi:
Sie müssen sich nicht rechtferigen und ich ignoriere Ihre persönlichen Angriffe im ersten und im letzten Absatz geflissentlich. Denn grundsätzlich respektiere ich Ihren Geschäftssinn und auch die finanzielle Motivation. Vielleicht fällt Ihnen ja eine Lösung ein wie Sie dem Kiez auch langfristig etwas davon zurückgeben können. Das würde mit Sicherheit helfen in einen konstruktiven Dialog zu treten und nicht nachträglich in einem Blog Beleidigungen austauschen zu müssen.
Dann würde ich Ihnen Ihr reines Gewissen auch abkaufen und Sie müssten nicht mehr mit einer gesetzlichen Grundlage argumentieren deren Zustandekommen Sie noch einen Absatz vorher kritisieren.
29. Januar 2010 um 10:55 Uhr
Hallo Herr Paulsen,
danke für Ihren letzten Beitrag! Das was Sie fordern passiert doch genau in unseren Objekten! Es wird mit dem Bezirk ein öffentlich-rechtlicher Vertrag geschlossen, bei dem im Rahmen eines Sozialplanes die berechtigten Interessen, der im Objekt lebenden Mieter berücksichtigt werden – daran halten wir uns 1:1 und genau das meinte ich mit der gesetzlichen Grundlage. Bitte werfen Sie mir nicht “Beleidigungen” vor – Sie müssen sich schon gefallen lassen, dass bei der Art und Weise wie ausgeteilt wird, auch entsprechend was zurück kommt.
29. Januar 2010 um 12:51 Uhr
Öffentlich-rechtlicher Vertrag, Sozialplan, berechtigte Interessen, 1:1? Sie argumentieren immer noch damit, wenigstens nicht gleich kriminell werden zu müssen?
Dürfen Sie mich nicht verstehen, weil Ihr Job Ihnen das verbietet? Können Sie mich nicht verstehen, weil Ihnen dazu die nötige Bildung fehlt? Wollen Sie mich nicht verstehen weil Ihre schwarz-gelbe Kapitalistenseele Sie vollkommen resistent gegen die Ansätze zukunftsträchtiger Sozialpolitik macht?
Ich befürchte das werden wir nie erfahren, denn weiter als jetzt kann ich mein Niveau leider nicht mehr senken und dabei spreche ich nicht nur von den formalen Fehlern Ihrer Ausführungen sondern vor allem auch von der Art des Vortrags und der Grundlage Ihrer Argumentation. Bis wir da bei den Inhalten ankommen sieht Friedrichshain aus wie jede andere Inhalt- und Seelenlose Dienst- und Kapitalleistungsmetropole in Deutschland. Und ich habe nicht vor diese letzten paar guten Jahre hier damit zu verbringen beratungsresistente Investoren vor Ihren eigenen Fehlern zu schützen.
Ich empfehle Ihnen dringend, im Sommer mal die Tram statt der S-Klasse zu nehmen, mal den Flohmarkt am Boxhagener Platz zu besuchen, oder eines der zahlreichen (sub)kulturellen Angebote in Friedrichshain wahrzunehmen. Möglicherweise verstehen Sie dann besser was die Bewohner – speziell Ihre vermeintlichen Gegner und den Charme dieses Bezirks ausmacht. Anschliessend können wir uns gern noch einmal unterhalten.
Bis dahin, Viele Grüße
29. Januar 2010 um 17:14 Uhr
Lieber Frank J. Schmidt,
ihre Äußerungen bzgl. meiner Person offenbaren derart offensichtlich peinlich das mangelnde Reflexionsvermögen des Geistes, dem sie entspringen, dass Ihnen leider jede über ein müdes, mitleidiges Lächeln hinausgehende Reaktion verwehrt bleibt, so sehr Sie sie sich auch erhoffen.
Vielleicht finden Sie hier Gehör.
mfG!
29. Januar 2010 um 19:18 Uhr
Lieber Herr Paulsen
es scheint so, dass Sie Menschen, die nicht so wie Sie sind, als “S-Klasse – Fahrer und schwarz-gelbe Kapitalisten zu beschimpfen (ganz nebenbei: ich fahre begeistert Fahrrad und hatte bereits einen Flohmarktstand als Sie noch mit der Blechtrommel um den Weihnachtsbaum gelaufen sind), zeigt was für ein “tief gelegter” Geist Sie sind! Aber wenn argumentativ nichts mehr geht, wird halt agitiert – insofern scheint die DDR in dieser Beziehung noch nicht “tot” zu sein…
29. Januar 2010 um 21:51 Uhr
Die Kommentarfunktion habe ich deaktiviert.
Sachliche Beiträge sind jederzeit willkommen, und können mir über das Kontaktformular zugesandt werden. Die Firma Profi-Partner kann ihre “Charme-Offensive” aber jetzt beenden. Die Masche kennt man inzwischen.
27. November 2010 um 18:44 Uhr
[...] Sanierung der Häuser: Als Öko-Aktivistin habe ich nichts gegen moderne Wärme-Isolation, umweltfreundliche Zentralheizungen und Solar-Kollektoren auf dem Dach. Würde meine Hausverwaltung so etwas, verbunden mit einer angemessenen(!) Mieterhöhung [...]