Archive for März, 2010

Fixed: GPGmail Snow Leopard Update 10.6.3

31. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 4 Kommentare »

If you are using GPGmail and experiencing Problems after the  Mac OS X Update to 10.6.3 as of March 30, 2010, download this file and copy it to ~/Library/Mail/Bundles to fix the error message (something like -[MimePart getNumberOfAttachments:isSigned:isEncrypted:]: unrecognized selector sent to instance 0x11b200f60) occuring when decrypting Emails. Enjoy.

Geben Sie Sexualstraftätern Ihre Adresse?

31. März 2010 - Veröffentlicht in Politik | Keine Kommentare »

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Im Failblog ist das natürlich ein großer Lacher, soll die Sex Offender Locator App doch eher gegenteilig wirken*. Diese gibt es schon seit einiger Zeit (in den USA) und ich möchte hiermit vorsichtig anmerken, dass ich das nicht gutheißen kann. Na gut, wenn ich mich politisch äußere, dauert es nie lang, bis mich irgendein Vollidiot (meist mehrfach mit unterschiedlichen Namen aber selber IP) als Hooligan, Randalierer, Terrorist oder Päderast bezeichnet – was ja auch die wenigen letzten Attribute sind, mit denen sich Politik machen lässt (vulgo: bei denen keiner mehr nachdenkt). Bilder und Aktionen wie diese jedenfalls halte ich nicht für akzeptabel, und kann Apple die Zulassung dieser App nur besonders übel nehmen.

Kommen wir nun zu etwas ganz anderem, was überhaupt nichts mit Sexualstraftaten zu tun hat: Internet-Stoppschilder. Ja. Wie schon gesagt, Argumente bei denen keiner mehr nachdenkt… auch beim ehemaligen Nachrichtenmagazin Der Spiegel ist das jetzt durchgesickert, und Christian Stöcker durfte einen kurzen, prägnanten und knackigen Kommentar veröffentlichen, in dem kurz alles, was ihr wissen müsst zusammengefasst ist. Lesen!

* Hintergrund: Um die Sexualstraftäter in der Umgebung zu finden, muss die App per GPS den momentanen Standort feststellen. Damit das nicht jede App einfach immer macht, muss es der Nutzer der App (im Sinne des Datenschutzes, höhö!) genehmigen, und GPS aktiviert haben, sonst meldet sich das iPhone mit einer generischen Fehlermeldung, die eben auch den Namen der App beinhaltet.

Kundenberatung im April

30. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines, Berlin, Kultur | 6 Kommentare »

In der Galerie Spätkauf gibt diesen Monat ein fröhliches April-Programm, veranstaltet von den Kunden. Beginn ist jeweils um 21h.

1. April: Kundenakquise – “Hallo, mein Freund”
Vorösterliches EiTuning, Hasenjagen und Abendmalen. Die Kunden stellen sich vor. Für Hasen gibt es einen Drink aufs Haus.

8. April: Kundenbestellung – “Showdown on Dromeda IV”
Interaktives Live-Zeichnen. Kunden zeichnen für Kunden.

15. April: Kundenprofil – “Fotoschoppen”
Kunden sammeln Bilder – Digitalkamera mitbringen! Ausstellung und beste Preise im Anschluss…

22. April: Kundenansprache – “Kraft zeigen”
Kompetenzsimulation nach dem PP-LaraOke-System. Eigene PowerPoint-Präsentationen willkommen.

29. April: Kundenschutz – “Rückblick ist Utopie”
Kino, Popcorn und Politik. Kuschelkiosk und Klassenkamp.

Die haben auch so einen Fakebook-Link.

The future of publishing

29. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

via hetzesdevlak / via @rodgermettenday

Welchen Browser soll ich (nicht) nehmen?

29. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

browsers

via hetzesdevlak \ via Buzzfeed

Ich persönlich nutze in letzter Zeit sehr gerne w3m und empfehle ihn hiermit.

Obama und die Frauen gegen Afghanistan.

26. März 2010 - Veröffentlicht in Politik | Keine Kommentare »

Bei Wikileaks gibt es einen Report der CIA darüber, wie es um der Völker Meinung zum Afghanistan-Krieg in Deutschland und Frankreich steht.

Der Einleitungssatz sollte genügen, um euer Interesse zu wecken: (Hervorhebungen von mir, bitte auf der Zunge zergehen lassen.)

The fall of the Dutch Government over its troop commitment to Afghanistan demonstrates the fragility of European support for the NATO-led ISAF mission. Some NATO states, notably France and Germany, have counted on public apathy about Afghanistan to increase their contributions to the mission, but indifference might turn into active hostility if spring and summer fighting results in an upsurge in military or Afghan civilian casualties and if a Dutch- style debate spills over into other states contributing troops.

Hier geht’ zum Rest der Einschätzung unserer Apathie, und den Plänen uns umzustimmen (kurz: Obama zieht. Frauen auch. Empirisch belegt.)

nato_victim1(von http://www.rawa.org)

PS: Weiß überhaupt noch jemand, worum es in diesem Krieg gehen soll?

ich klage mal wieder

17. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Damit Juristen aus Mangel an Einkommen und Beschäftigung nicht Außenminister oder Abmahn-Anwalt werden, muss man diesen Stand dann und wann beschäftigen – am besten dann noch im Sinne der guten Sache, um in der Welt der Paragraphen einen Karma-Ausgleich zu leisten. Deshalb, und aus vielen anderen offenkundigen Gründen, bin ich Sammelkläger gegen ELENA.

Mach bitte mit.

wieder hier…

9. März 2010 - Veröffentlicht in Berlin, Kultur | Keine Kommentare »

Nachdem ich jetzt 3 Wochen weg war, wollte ich heute über meine Eindrücke bei der Rückkehr nach Berlin schreiben. Es riecht. Man riecht überall etwas. Viel mehr kann ich aber nicht schreiben, das Sara Chahrrour nicht schon erwähnt hätte – in ihrer fabelhaften Beschreibung des Berliner Szenemenschen, der nichts hinzuzufügen ist. Leider.

Traumhaft auch die Kommentare, in denen sich die sich-ertappt-Fühlenden und die noch-Illusionierten, ganz dem Habitus entsprechend wütend und empört gelangweilt, ‘drüberstehend oder zustimmend-hetzend zeigen.

Mit ihrer Massenvernichtungswaffe für ‘Undergrounder’ (entlarvender Spott in einer Mainstream-Publikation) hat Sara Chahrrour alles coole plötzlich uncool gemacht. Das war notwendig geworden. Natürlich mag es schmerzhaft sein, die erkämpfte Illusion von Individualität und Avantgarde als Alternative-Mainstream enttarnt zu sehen, wenn man sonst nichts im Leben hat – was im Sumpf von Berlin schneller passiert, als man denkt.

Da muss man aufpassen. 3 Wochen abhauen kann ich echt empfehlen.

Die letzte Bastion eines Mindestmaßes an Verstand

2. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 2 Kommentare »

…scheint im Moment das Bundesverfassungsgericht zu sein. Nicht nur hat es die Vorratsdatenspeicherung zu Fall gebracht, nein, es hat auch festgestellt, dass man ein bestelltes Auto, das dann in einer anderen Farbe (!) geliefert wird, nicht annehmen muss.

Dafür muss man sich heutzutage durch alle Instanzen klagen – eine Entwürdigung dieser Institution.