Archive for April, 2010

Stuttgart wehrt sich!

30. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin, Politik | Keine Kommentare »

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Im ganzen Fieber der traditionell beschworenen, und dadurch wohl auch geschürten Krawalle scheint unterzugehen, dass morgen Nazis durch Prenzlauer Berg demonstmarschieren wollen. Subjektiv find ich die Mobilisierung schwächer, als letztes Jahr zur Demo in Köpenick, was aber auch daran liegen mag, dass man vielen vermitteln musste, wo Köpenick ist, dass es gar nicht so weit ist, und wie man mit der S-Bahn dorthin kommen kann – will man ja sonst nicht.

Traumhaft für Prenzlauer Berg wäre natürlich eine Blockade aus Mercedes-, Porsche-, und Boogaboo-Fahrzeugen, aber die Idee kommt mir mal wieder zu spät, bzw. andere haben sie wahrscheinlich auch gehabt, aber verworfen. Den bösen, und auch blöden Spaß mal beiseite. Prenzlauer Berg ist Zentralberlin, lockerfröhlich friedlich, und Nazis haben hier nichts verloren, wie auch sonst nirgendwo.

Für alle, die dem traditionellen Verteufeln der “gewaltbereiten Antifaschisten” schon anheim gefallen sind, hier also frisch von mir euer Argument, gegenzudemonstrieren:
Lasst euch eure Courage nicht von “den Chaoten” wegnehmen. Das Thema Antifaschismus darf nicht von Krawallmachern besetzt, und friedliebende Bürger verdrängt werden. Antifaschismus gilt jeden etwas an. Argument 2: Wenn ihr Argument I folgt, werdet ihr sehen, wer genau da überhaupt wo und wie Krawall macht – und, wichtiger, wer eben nicht. Und Musik gibt es auch!

Fürth

30. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Ca. 250 m entfernt befindet sich das Parkhaus City Center. Aus diesem Bereich wird ab ca. 12.00 Uhr bei Bedarf ein Busshuttle zum Stadion angeboten (ca. 2,5 km Entfernung). Die Polizei Fürth wird an diesem Tag ganz bewusst sehr defensiv agieren. Wenn Fans zu Fuß zum Stadion wollen und an der Gustavstraße kurzfristig gestoppt werden, hat dies keinen drangsalierenden Hintergrund, sondern es geht darum, größere Gruppen zusammenzufügen, um die Verkehrsbehinderung auf der angrenzenden großen Hauptstraße zu minimieren.

Der Gästebereich des Stadions öffnet am Sonntag bereits um 15.00 Uhr, die übrigen Bereiche um 16.00 Uhr. Sowohl Polizei als auch die SpVgg sind über die Mottofahrt des Fanladens (“20 Jahre Zecken on tour”) informiert und am Einlass des Stadions wird auf szene- und jahrgangsspezifische Kleidung Rücksicht genommen. Im Klartext: Stiefel aller Art, Nietengürtel etc. dürfen mit hineingenommen werden.

Unsere Kollegen von der SpVgg Greuther Fürth bitten die St. Pauli-Fans, nach dem Spiel eine Platzstürmung zu vermeiden. Im Ronhof finden noch Spiele der Regionalliga sowie ein Länderspiel statt.

aus den offiziellen Infos des FC St. Pauli zum Spiel am Sonntag, bei dem vielleicht unter Umständen die Gelegenheit bestehen könnte, eventuell den Aufstieg zu sichern. (Hochmut ist keine Zier’)

Plaça de George Orwell

29. April 2010 - Veröffentlicht in Politik | 2 Kommentare »

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Das Wort zum 1. Mai

29. April 2010 - Veröffentlicht in Politik | Keine Kommentare »

spricht der Pantoffelpunk.

Kundenberatung: Kundenschutz

29. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines, Berlin, Kultur | Keine Kommentare »

Heute ist wieder Kundenberatung.

Einladung hier.

Deines Feindes Feind…

26. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin, Written | Keine Kommentare »

Berliner Touristen, Tourismus-Fördernde, sowie die gesamte Tourismusindustrie, sofern sie mit Bernhard Kieker dem Chef der Berlin Tourismus Marketing GmbH übereinstimmen, sind meine neuen Freunde, denn Kieker hat erkannt: “Die größte Gefahr für Berlin ist die Gentrification” – “Wegen der Freiflächen, die es anderswo nicht mehr gibt, kommen die Leute.”

Also: ich will keine Klagen mehr über die “Pillen-Spanier” im Berghain hören. So lange die sich wohlfühlen, könnten wir mit der Tourismus Marketing GmbH endlich einen finanziell gewichtigen Verbündeten gegen das langweilige buntgrau haben, welches unsere “sozialen Biotope” beständig vernichtet. So lange der Tourismus in Berlin sich über diese Faktoren definiert, sind außerdem Effekte auf einerseits die Personengruppen, die sich überhaupt zum Umzug nach Berlin berufen fühlen, sowie andererseits auch auf die Personengruppen, die sich nicht dazu berufen fühlen, bzw. zumindest in den ihrem Milieu, Habitus und Konservatismus entsprechenden Kiezen bleiben, zu erwarten: Für alle drei Gruppen eine win-win-win Situation.

Multikulti, Soziale Mischung usw. in allen Ehren – Täglich verhindert räumliche Distanz weitaus mehr Konflikte, als Toleranz (von lat. tolerare; aushalten, ertragen, erdulden, erleiden) dazu jemals in der Lage wäre.

Cleanternet.org

23. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines, Politik | Keine Kommentare »

Video vom gleichen Macher des “Du bist Terrorist“-Clips. Ich muss Alexander Lehmann wirklich danken, denn wenn ich versuche, diese einfachen Dinge Unverständigen zu vermitteln, werde ich schnell laut, ungeduldig und wütend. Nicht nur ersparen mir Lehmanns Videos einen Streit, nein, sie erreichen das, wozu ich anscheinend nicht in der Lage bin. Und das tausendfach. Hoffentlich.

Man darf die Bedeutung dieser Arbeiten nicht unterschätzen. An den Säulen der Gesellschaft (Terrorismus und Kinderschändung) zu sägen erfordert Feingefühl, Vorsicht und Intelligenz, wenn man mehr erreichen will, als nur sich selbst zu diskreditieren. Alexander Lehman gelingt das.

Kundenberatung: Kundenansprache

22. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Heute ist wieder Kundenberatung. Und zwar gibt es Powerpoint-Karaoke. Auf Wunsch mit Songsmith-Unterstützung. Das kollidiert übrigens nicht wirklich mit Rolands Ausstellung heute, denn die Kundenbetreuung legt sich meistens dann doch eher dem Zeitplan hinterher-hängend ins Zeug.

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Internet Explorer

20. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 1 Kommentar »

Gerade wollte ich wieder einmal eine Website, die ich in den letzten Tagen gecoded habe, “zum Ende noch mal eben kurz” im Internet-Explorer testen, nachdem ich sie unter den Mac-verfügbaren Browsern Safari, Firefox, Opera und Chrome, ja sogar w3m und lynx ohne Schwierigkeiten entwickelt hatte, und sie vom w3c Validator als lupenrein ausgezeichnet wurde. Das Ergebnis kann sich jeder denken, die ganze Arbeit wurde vom Internet Explorer dermaßen zerschissen, dass es meiner Seele wehtat, und für die zusätzliche Arbeit ein Loch in meinen Zeitplan riss, wie nur dieser komische Vulkan in Island dazu in der Lage sein sollte. Aus diesem Grunde nun folgende Ankündigung:

Innerhalb der nächsten Tage werde ich auf Linus-Neumann.de eine Internet-Explorer-Sperre einrichten, die Unterstützern dieses Browsers, und zwar in egal welcher Version, den Zugriff verweigert. Das ist eine nur geringe Strafe für das Leid und das Unheil, die euer Undank Millionen von Webdesignern weltweit täglich beschert – Microsoft kann man kaum noch einen Vorwurf machen, die können das halt nicht. Aber ihr benutzt das! Schämt euch.

[UPDATE 21.04.10] Es ist vollbracht. Ganz unten im Footer findet ihr nun einen Zähler, wie viele Zugriffe schon blockiert wurden.

My Fire is your water – Vernissage Roland Brückner

18. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin, Kultur | Keine Kommentare »

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Mein lieber Freund Roland scheint meinem Druck und dem des restlichen Freundeskreises einfach nicht mehr standhalten zu können, und macht endlich mal wieder eine Ausstellung! Gezeigt werden Kugelschreiber-Zeichnungen in Moleskine-Notizbüchern. Einwandfrei Mitte-tauglich, und deshalb auch in der West Berlin Gallery, Brunnenstraße 56 zu sehen. Die Vernissage wird am Donnerstag, 22.04.08 ab 19:00h begangen. Ich freu mich drauf!

Es ist der Roland Brückner, ja. Und ja, der auch.

Wenn nicht alles sofort weggekauft wird, bleibt das Zeug bis zum 22. Mai dort hängen und kann von Mittwoch bis Samstag, 14-19h besichtigt, gestohlen oder geschändet und gekauft werden.

Film und Interview: Lychener 64

15. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin | Keine Kommentare »

Heute Abend hat im Rahmen des Filmfestivals “achtung berlin” der Film “Lychener 64″ Premiere (Babylon Mitte, 20:15h). Der Film handelt von einem Schicksal, das viele ehemalige Bewohner Prenzlauer Bergs, Friedrichshains, etc. so oder ähnlich ereilt hat, und dessen Abwendung immer weniger Menschen überhaupt noch möglich ist – meinen ehemaligen Nachbarn zum Beispiel, war es nicht vergönnt.

Für meine neuen Nachbarn, aber auch für zukünftig von solchem Vorgehen bedrohte Menschen, ist sicherlich das lesenswerte heutige Interview in der taz genau so interessant, wie auch der Film selbst. Hier ein kleiner Trailer.


Ich will mal hoffen, dass mir das bloggen eines solchen Artikels nicht irgendwann leid tut – in Hamburg bekommt man mit Einstellungen, die meinen sehr ähneln, einfach den Mietvertrag gekündigt. Das halte ich doch mal für einen handfesten Skandal. Interessiert wahrscheinlich aber wieder keine Sau.

Ist dein IQ höher als ihres?

15. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Wenn man in das Internet ist und guckt da so den Seiten an von das Google, ist einen of überrascht wenn man seinen selbst mal googelt. Das Yasni, den 123people und so ärgern eines dann mit schlechter Zusammenfassung von das Daten der man in die Internet hat und mit schlechten Werbung von das Intelligenzquotient.
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Kundenberatung: Kundenprofil

15. April 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Heute ist wieder Kundenberatung.

Polizist vs. Radkurier

14. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin | 2 Kommentare »

Zu den Berufsrisiken eines Radkuriers zählen viele – das schlimmste scheinen Rechtsabbieger zu sein, von den Schwierigkeiten mit ehrlichen Angaben einen vernünftigen Unfallschutz zu bekommen, ganz zu schweigen.

Dass zum Schutze der Radfahrer eine Kampagne der Polizei gestartet wurde, klang doch auf Anhieb begrüßenswert. Allerdings schien diese sich dann auch ziemlich eindeutig nur auf Radfahrer, nicht aber ihre natürlichen Gegner zu konzentrieren. Ziemlich schnell wurde dann auch eine Freundin von mir zur Kasse gebeten, wegen einer Fahrlässigkeit. Ja, gut, hattense auch recht, auch wenn das keine These ist, mit der ich mich beliebt mache. Wenn ich mir anschaue, wie viele Fixed-gear-Fahrer es wirklich nicht können begrüße ich es auch, dass sie einen auf den Sack bekommen, wenn gar keine 2. Bremse montiert ist (sie aber zu beschlagnahmen, ist einfach lächerlich). Denn auch für die, die es können (wozu ich mich zähle) halte ich eine Vorderrad-Bremse für unverzichtbar, aus den bekannten physikalischen Gründen, und auch wegen der Reaktionszeit – man muss sie ja nicht benutzen, wenn man nicht möchte.

Da deutsche Bürger heutzutage aber immer noch schwer unter dem Bildungsmangel der alternden Polizisten (erst seit einiger Zeit legt man dort auf ein Mindestmaß an Schulerfolg wert) leiden, führten diese Kontrollen, eifrig ohne jegliche soziale Kompetenz ausgeführt, natürlich schnell zu Scharmützeln. Was wäre aber die Berliner Polizei, wenn sie aus dieser Erfahrung etwas lernen würde. Also kam die Universal-Lösungsstrategie “Fester Draufhauen” zum Einsatz  - und folgerichtig ein Radkurier vom Drahtesel geprügelt, während der Fahrt, auf die Bordsteinkante, der Helm konnte das allerschlimste wohl gerade noch vermeiden, indem er zerbrach.

Somit zähle ich im Blog der Rad-Spannerei bisher 3 Verletzte, die es ohne diese Aktion nicht gegeben hätte. Und da nun offensichtlich eine neue, komplett unvorhersehbare Gefahr auf den Straßen lauert, muss ich mir wirklich mal einen Helm kaufen.
Ihr seht: Die Kampagne zeigt ihre Wirkung.

Und so geht das in zivilisierten Ländern:

schon ein Jahr alt, aber passend zum Thema.

Mumpelmonster Hörbuch: Gratis-Geschichte

14. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin, Kultur | Keine Kommentare »

Heute machen mache ich hier den Audio-Link-Tag. Eine Hörbuchgeschichte vom Mumpelmonster gibt es jetzt auf die Ohren.
Die Geschichte von der Waldmeister-Brause-Sause

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