Archive for Mai, 2010
Ein ♥ für Blogs
25. Mai 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »Heute ist Ein ♥ für Blogs-Tag. Man soll Blogs empfehlen. Ich empfehle die Blogflö.de.
Die Blogflö.de ist das nächste große Ding in der Blogosphäre. Ich mach da übrigens auch mit, aber das tut nichts zur Sache.
Ansonsten empfehle ich noch
- Bike Jerks (Fahrrad-Blog, Minneapolis)
- Roland Brückner (Illustrationen, Berlin)
- Martin Krusche (Illustrationen, Berlin)
Und, sowieso immer Planet Money.
Oscar Magi, Richter
19. Mai 2010 - Veröffentlicht in Presse | Keine Kommentare »Das Handelsblatt stellt fest:
MAILAND. Oscar Magi ist immer für Überraschungen gut. Der 56-jährige italienische Richter hat schon den Suchmaschinen-Riesen Google wegen Verletzung der Privatsphäre und 23 US-Amerikaner wegen der Entführung eines Terrorismusverdächtigen auf italienischem Boden verurteilt. Angst vor Autoritäten kennt der Mann also nicht.
Oha!
Alles, was das St. Pauli – Herz begehrt
18. Mai 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 1 Kommentar »- Corny Littmann tritt zurück
- ein willkommener, sympathischer und taktisch nicht unkluger Scrhitt
- Rostock steigt ab in die dritte Liga
- und das vor nicht einmal vollem Hause – und ohne das Logo des Hauptsponsors DKB, der all seine Werbetafeln entfernt hatte, und auch den Trikot-Schriftzug durch “Abpfiff für Gewalt” hatte ersetzten lassen. Dieser hat dann gestern auch stattgefunden – Fast! Denn danach haben die Fans natürlich noch randaliert, nachdem sie die Mannschaft in die Kabine gepfiffen hatten, statt mal ein anständiges “You’ll never walk alone” anzustimmen. Das kommt davon, wenn man für diesen Ver(achtenswerten Ver)ein spielt.
Dieses Bild hat mein Lieblings-Sportfotograf Stefan Grönveld auf Twitter und Facebook gepostet. Ich hoffe dass er mir diesen kleinen Diebstahl nicht böse nimmt – besucht auf jeden Fall seine Seite, wo er eine Menge sehr guter Sportfotografien veröffentlicht!
One-click Orgs
17. Mai 2010 - Veröffentlicht in Politik | 1 Kommentar »Das Gründen einer Organisation ist umständlich, schmerzhaft, und man muss sich mit Anwälten beschäftigen. Grund genug für die Hacker um Charles Armstrong, Chris Mear und Colin Tate, die mit dem London Hackspace die Website, nein, das System One Click Orgs entwickelt haben. Die Seite bieten die Möglichkeit, eine legale Organisation mit wenigen Angaben nach seinen Wünschen zu errichten und in Jura-Sprech zu verfassen. Für die Verwaltung der gegründeten Organisation bieten die Website dann eine Platform für Prozesse der Entscheidungsfindung in Gruppen etc. Der komplette Code ist open source unter der AGPL. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nun völliger Unsinn, oder der große Schritt in Richtung Liquid Democracy ist. Hier geht es zu oneclickor.gs, und unten erklärt Charles noch einmal den Ansatz.
Wem gehört Berlin?
14. Mai 2010 - Veröffentlicht in Berlin | Keine Kommentare »Allein der Titel der Spiegel-Online Video-Serie zeigt schon, was den Machern einzige Qualifikation bzw. Berechtigung zum Gestalten des Lebensumfeldes zu sein scheint – man muss die Dinge auch besitzen. Besitzlosigkeit bedeutet Rechtlosigkeit.
Immerhin, für Spiegel-Niveau ist die Serie erstaunlich ausgewogen dargestellt. Die Gleichstellung der Protestierenden mit Krawallmachern, die natürlich schon im Intro angestrengt wird, wird ausnahmsweise mal nicht aufrechterhalten. Wenn’s ums Tacheles geht, sind sogar wehmütige Worte des Moderators zu hören. Dass von “unserer” Seite teilweise eher die Klappspaten-Fraktion zu Wort kommt (“Ich wollt ja schon ewig was besetzen, so…”), haben wir uns selbst zuzuschreiben. Zum Ausgleich ist dem Ehepaar Braun, das in Potsdam “hinter Gittern” wohnt, eine ganze Folge über Sicherheitsbedürfnisse, Zäune und Kameras gewidmet, die die einhergehenden geistigen Beschränkungen der beiden lebhaft illustriert.
Für Leute, die nicht in der Thematik drinstecken, sicherlich eine ganz nette Einführung aus “vertrauter” Quelle.
Fakebook mal wieder
11. Mai 2010 - Veröffentlicht in Kultur | 3 Kommentare »Irgendeine Studentin scheint sich mal wieder bei Facebook angemeldet zu haben, und Facebook ihr gesamtes Adressbuch zur Verfügung gestellt zu haben, in dem ich wohl auch vertreten war, so dass ich eine Email erhalten habe, in der Facebook anregt, ich solle doch auch beitreten. Somit hat dieser Verein auch ohne dass ich jemals daran gedacht hätte, ihm beizutreten, meine Emailadresse. Aber es kommt noch besser: Facebook zeigt mir, wer noch auf Facebook ist, den ich “vielleicht” kennen könnte – mit anderen Worten: wer auch schon sein gesamtes Adressbuch dort hochgeladen hat, in dem ich vertreten war. Alle vorgeschlagenen Personen sind mir in der Tat bekannt. Das heißt: Auch ohne dass ich mich auch nur in der entferntesten Weise mit diesem Laden assoziieren möchte, geschweige denn eingewilligt hätte, werden dort schon Daten über mich gesammelt. Ich wäre froh, wenn mein Wunsch, mit Facebook nichts zu tun zu haben, respektiert würde. Wenn Facebook das schon nicht macht, dann bitte wenigstens ihr.
(Die Namen in diesem Bild sind übrigens nicht anonymisiert um euch Deppen zu schützen, sondern mich)
UPDATE 16.05.10: Die NY Times hat mal ein anschauliches Diagramm gemacht, wo man überall auf Facebook die Privacy-Einstellungen findet. Facebook Privacy Policy hat mehr Wörter als die US-Verfassung (und jeder weiß, wie schön die verbogen werden kann…)
Ach, und übrigens, da mir hier schon wieder das Aufspringen auf Züge vorgeworfen wird, verweise ich auf 2007, 2008, 2009.
14 Tage IE-Sperre: Zwischenfazit
4. Mai 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »Seit 14 Tagen blockiert diese Seite den Internet-Explorer. 676 Zugriffe (Stand: 04.05.10, 17:45h), also ca. 48/Tag (allerdings werden erneute Versuche mitgezählt) wurden bisher verhindert. IE-User werden auch nicht mehr vom Besucherzähler erfasst. Im Vergleich zu den 14 Tagen vor der Sperre sanken die Besucherzahlen um 21%, was aber auch mit der Update-Frequenz zusammenhängen kann. Die Seite hatte zuvor ca. 10% Internet-Explorer-Besucher. Die durchschnittliche Dauer des Besuchs stieg um 15,6%, was allerdings auch mit der Länge und/oder Qualität der Beitrage zusammenhängen mag.
Insgesamt also kein schweres Kreuz, das ich mir da auferlegt habe.
Laut heise.de liegt der Marktanteil des IE inzwischen unter 60%. Diese Seite lief und läuft liefe übrigens problemlos mit dem Internet-Explorer. Die Aktion wurde von einigen als Ausschluss informationstechnisch vermeintlich Minderbemittelter interpretiert – dramatischer kann man mein Ziel nicht missverstehen. Jede(r) ist in der Lage, einen anderen Browser zu nutzen. Die Menschen dazu zu bewegen, soll Ziel meiner Aktion sein. Dass ich allein da kaum den Ausschlag geben werde, ist mir bewusst, weshalb ich weiterhin um Mitstreiter werbe. Es sind nur ein paar Zeilen php, die ich auf Anfrage gerne herausgebe.
Rainer Wendt fordert Thierses Rücktritt
3. Mai 2010 - Veröffentlicht in Politik | Keine Kommentare »Rainer Wendt. Ein Kopf aus dem Holz, aus dem man als Bulle geschnitzt sein muss – und deshalb Vorsitzender Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).
Rainer Wendt hat Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) wegen dessen Teilnahme an einer Sitzblockade gegen eine Neonazi-Demonstration zum Rücktritt aufgefordert. Thierses Verhalten sei „einfach unerträglich“, sagte Wendt.
steht im Focus.
Update 20:10h: else hat verstanden, was genau für Wendt und seine “einfach unerträglich” war: Der kleine, feine Unterschied, den auch Tilo Gräser beim Freitag andeutet.
via else bei red stuff, beides aus Berliner Zeitung online









