Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Die letzte Bastion eines Mindestmaßes an Verstand

2. März 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 2 Kommentare »

…scheint im Moment das Bundesverfassungsgericht zu sein. Nicht nur hat es die Vorratsdatenspeicherung zu Fall gebracht, nein, es hat auch festgestellt, dass man ein bestelltes Auto, das dann in einer anderen Farbe (!) geliefert wird, nicht annehmen muss.

Dafür muss man sich heutzutage durch alle Instanzen klagen – eine Entwürdigung dieser Institution.

Die Krieger von Kreuzberg

25. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 2 Kommentare »

Allein der Titel reicht mir schon, mir das heute in der “Bravo für Abiturienten” (Volker Pispers) erschienene Dossier wohl nicht durchzulesen. Interessant dennoch, dass die Diskussion nun in der Zeit angekommen zu sein scheint. Allein, auch dort wird eine Sache nicht in Frage gestellt: Ob “wir” vielleicht einfach so leben wollen!

Von “Depravierten” [sic!] ist die Rede, von Reichen, die sich “einmauern” – von Wut und Neid. Dabei ist es doch ganz einfach, wie ein Leser meines Blogs in seinem Kommentar feststellt: “Die sind bei uns genau so willkommen, wie wir es bei Ihnen wären.

“Mein” Teil von Berlin gefällt mir so, wie er ist. Das, was “die” daraus machen wollen/werden ist das, was es überall(!) gibt, das, wo ich hunderte Kilometer fahre, wenn ich hier raus will.

Versteht es: Keiner neidet euch eure lächerlichen Penisprothesen, so sehr ihr das gerne hättet. Hier wollen Menschen einfach nur euer Leben nicht und wehren sich dagegen, dass ihr es ihnen aufzwingt oder sie verdrängt.

Genau deshalb sind die Krawalle am 1.Mai, wie von Neunmalklugen jährlich vorgeschlagen, auch nicht in Spandau oder Charlottenburg, deshalb brennen dort auch keine Autos. Weil “eure” Räume anerkannt und respektiert werden. Das tut ihr nicht.

Screen shot 2010-02-25 at 18.53.34

Einem geschenkten Gaul…

25. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Wer seine Webcam zuklebt, gilt als paranoid. Aber wie wir wissen, just because you’re paranoid don’t mean they’re not after you. Ihr habt es ja sicher gelesen, in den USA haben Schüler ein Laptop ge-zwang-schenkt bekommen, mit dessen Webcam (und anderen Spitzel-Funktionen) sie dann überwacht wurden – ohne es zu wissen. Schließlich wollten sie dann einen von der Schule werfen, weil er Bonbons neben dem Computer liegen hatte. Das alles erinnert mich an das Open-Source (ja, gratis!) Buch “Little Brother” von Cory Doctorow (deutsche Version von Christian Wöhrl), das genau damit beginnt. Als ich es mir vor einigen Wochen als Hörbuch von Fabian Neidhart (schöner Link, er dankt für das Bereitstellen auf PirateBay) angehört habe, dachte ich mir “meine Güte, da wird aber jetzt oooordentlich schwarz gemalt.” Aber das dachte ich auch, als ich 1984 gelesen habe. Damals.

Wie dem auch sei, hier steht wie sie es technisch gemacht haben, und dass auch da die grüne Lampe der Webcam nicht umgangen werden konnte. Und hier erklärt der federführende Programmierer es auch noch selbst.

“Im Kleinen sind wir sehr lebendig” – Feature über Marxloh im Deutschlandradio

23. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Gerade kam im Deutschlandfunk das Feature “Im Kleinen sind wir sehr lebendig” – der Anfang hat mich sehr gefreut, denn auch ich habe einmal (kurz) in Marxloh am Pollmann-Eck gewohnt.

Leider driftet das Feature im Verlauf etwas auf die von der Merkez-Moschee absolut unabhängigen Probleme der katholischen Kirche Marxloh bei der Opfer-Akquise ab, die ja überhaupt nichts mit Marxloh zu tun haben. Diese Probleme hat die Kirche zu Recht überall in Deutschland, und das ist auch gut so. Klar, dass man da mit ein bisschen Neid auf die gut besuchte Moschee nebenan schaut – die wie die Kirche Manifestation einer rückständigen Gesellschaftsordnung ist, aber paradoxer-, jedoch unnötigerweise auch Symbol für die “Toleranz” “der Marxloher”.

Denn neben all dem Gefasel von “Enklave”, “die Menschen sind hier ohne wegzuziehen in die Fremde geraten, [...] haben ihr innere Beheimatung verloren.” und “Sie sind hierher gekommen, und Sie müssen sich integrieren”, lässt sich in Marxloh eine Welt erkennen, wie sie nunmal sein sollte. Eine, in der die Menschen sich nicht über so einen Unsinn wie Religion zerstreiten, sondern sich auch mal für “die anderen” interessieren, um sie besser zu verstehen – sei es auch notgedrungen.

Schade, dass man das als das “Wunder von Marxloh” bezeichnen muss, und nicht als schlichte Selbstverständlichkeit. Hier geht’s zum dennoch hörenswerten Feature.

(Als schlichte Selbstverständlichkeit versteht aber hoffentlich jede(r) den Protest gegen die Deppen von ProNRW.)

Malakoff Kowalski oder: Spott vs. Zynismus

22. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Erst durch Maltes Zitat

Schickt uns gern euer Feedback. Wir drucken das auf Reycling-Klopapier aus und pulen uns damit die Erdnüsse aus der Kacke.

bin ich auf Malakoff Kowalski aufmerksam geworden und höre gerade mit großer Begeisterung und Erheiterung den schon etwas älteren Podcast (auch mit Malte, ist mir damals aber entgangen).

Im Sinne der Prävention coronarer Herzkrankheiten empfähle sich aber sicherlich, auf Spott umzuschwenken…

fixed: GPG for Apple Mail (4.2) under Snow Leopard (32 and 64bit)

18. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

The following script will install GPG (ver. 1.4.10),
the corresponding plugin (bundle) for Mail.app (ver. 1.2.0) and
GPG Keychain access” (ver. 0.7), a key-manager.

You will instantly be able to read and write GPG-encrypted mail without going through any complicated setup-routines.

32 & 64bit-Version: consumer-gpginstall-snow-leopard-32bit-mail4.2.sh
download, chmod +x the file, execute it and you’re done!

For more detailed information on this, answers to the questions “What is GPG and why would I need it?”, and a paranoid (compile-yourself) version of the script, see my brand-new GPG-page.

Zur Lage der Nation

17. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Die Petition gegen ein Einkommensunabhängiges staatliches Stipendien-Programm wird scheitern.
Die Petition gegen Nackscanner an Flughäfen kann zwar noch gezeichnet werden, aber das tut niemand.
Die Petition gegen Zensursula war die bisher erfolgreichste. Ever. Blacklists sind also gescheitert, deshalb (siehe Update unten) zusätzlich versuchen sie es nun mit Whitelists und Öffnungszeiten für das Internet. Das ist dann nicht mehr Zensur der Inhalte, das ist dann einfach kein Internet.

Und warum bekommen wir davon nichts mit?

Weil wir den Troll füttern.
Häh? Was heißt Troll füttern?

Kommen wir zu den Links dazu:
Was haben Westerwelle und ein HartzIV-Empfänger gemeinsam?
Was habt ihr denn gegen Nacktscanner?
Ne, echt jetzt, was hilft dagegen?

Update 17.02.10, 14:44h: Köhler hat Zensursula unterschrieben.

Marxloher Bündnis

16. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 1 Kommentar »

Duisburg-Marxloh hatte mal den größten Mediamarkt Deutschlands, hat jetzt die größte Moschee Deutschlands, und nachdem Dresden den größten Naziaufmarsch Europas kürzlich nicht hatte, ist die nächste Frechheit am 27./28.03. eben in Marxloh geplant.

Pro NRW und NPD planen Sternmärsche zur und Kundgebungen vor der Merkez-Moschee, was glücklicherweise mit einer medialen Hetzkampagne beantwortet wird.

Ein von mir hoch geschätzter Marxloher Bürger gestaltet und hostet zu dieser Hetzkampagne die Homepage, und weil er das ja nicht macht, um für sich selbst zu werben, bleibt er hier zwar ungenannt, es seien ihm aber die besten Wünsche übermittelt, dass ihm nicht das Schicksal von dresden-nazifrei.de zuteil wird.

Bildschirmfoto 2010-02-16 um 19.11.15

(Marxlohs Ausländeranteil an der Bevölkerung wird übrigens auf Wikipedia prominent als Eckdatum geführt, eine Ehre, die der Bevölkerung Neuköllns oder Kreuzbergs nicht zuteil wird.)

Currywurst-Kuchen

14. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 5 Kommentare »

Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Fleisch zubereitet (was tut man nicht alles für gute Freunde…)
Hier das Rezept:

Zutaten:
4-5 Currywürste, vom qualitätsbewussten Phosphatstangenhändler
fertig frittiert, Sauce und Pulver getrennt geben lassen.
Curry-Sauce und -pulver, haben wir ja getrennt bekommen
1 Tortenboden
1 Päcken Gelatine (12 Blatt)
6-10 Pommes-Pieker zur Dekoration

IMG_0955

Die Zubereitung

  1. Die Würste schneiden und gefällig auf dem Tortenboden anordnen
  2. Gelatineblätter ca. 5 Minuten in 700ml Wasser einweichen und leicht ausdrücken.
  3. Die gequollene Gelatine erwärmen und auflösen.
  4. Die Currysauce nach und nach unter ständigem Rühren zur Gelatine hinzugeben, niemals umgekehrt! Vorsicht! Gelatine nicht zum Kochen bringen!
  5. Die Curry-Gelatine abkühlen lassen, währenddessen schon mal ein bisschen gelbes, rotes und Madras-Currypulver über die Wurststückchen streuen.
  6. entnervt die viel zu langsam abkühlende Gelatine in ein Eiswasserbad stellen
  7. Wenn die Curry-Gelatine gerade noch flüssig genug ist, diese sorgfältig über die Wurststückchen gießen.
  8. noch mehr gelbes, rotes und Madras-Currypulver
  9. Pommes-Pieker zur Dekoration in den Kuchen stecken
  10. abkühlen lassen, bis die Gelatine fest ist.
  11. zusammen mit einem preisbewussten Bier hübsch anrichten

Webstyle / Euroweb auf Kundenfang in Friedrichshain

11. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines, Berlin | 3 Kommentare »

Weil in Friedrichshain momentan der freundliche David T. versucht, Kunden für die Firma Webstyle / Euroweb zu gewinnen, sei daran erinnert, dass man sich über Geschäftspartner eingehend informieren, also zum Beispiel auch mal nachsehen sollte, ob vielleicht gerade irgendwas vorm Bundesgerichtshof läuft… Anfangen könnte man da bei den Berichten im MDR, zum Beispiel hier, dann hier und ganz aktuell hier.


Euroweb bei Escher 3 (Sendung v. 04.02.10)
von eurowebhunter

Natürlich muss man auch sonst immer in Erinnerung behalten, dass mündliche Versprechen bei einem schriftlichen Vertrag ausgeschlossen, und somit nicht mehr als heiße Luft sind. Wem das zu spät auffällt, dem hilft der RA Musiol.

Wer bei diesem Beitrag die gewohnte Schärfe vermisst, der sei hierhin oder hierhin verwiesen, oder hierhin, oder hierhin.

DJ-Battle

10. Februar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen Korg microKontrol günstig gebraucht gaschossen. Eifrig machte ich mich ans Werk, und fand meine ersten Samples beim HR2. Dort sprach Frank A. Meyer über jenes Dilemma, das die Medien in den vergangenen Tagen beherrschte. Und ich machte ein Lied daraus.
Mein erstes.

Aber das ist nicht so.Linus Neumann feat. Frank A. Meyer.mp3 download

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Die Begeisterungswelle auf mein sofort per Email an “alle Musiker, die ich kenne” gesendetes Werk blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück gipfelte in folgender Rückmeldung eines Freundes, dem ich gerade mein altes Wacom-Zeichentablett geliehen habe:

Ich kommentiere das mit meinem imposanten Erstlingswerk, welches ich soeben auf dem Wacom gezaubert habe.
Es trägt den Titel “Einmal Und Nie Wieder”

Unbenannt

Eine derartige Demütigung konnte ich als stolzer Künstler natürlich keinesfalls auf mir sitzen lassen und forderte selbstredend umgehend – und vielleicht etwas voreilig – zum Battle.

HärzrainProband feat. Frank A. Meyer – .mp3 download

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Nun gut. Über den vorläufigen Ausgang des Battles der ersten Runde wollen wir hier jetzt keine großen Worte zu verlieren,
außer dass in dieser Angelegenheit der letzte Beat längst noch nicht gedropt ist!

Antwort an Herrn Germandi von der Firma Profi Partner

28. Januar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines | 12 Kommentare »

Auf einen Artikel hier im Blog kommentiert Herr Germandi von der Firma Profi-Partner.
Dirk Germandi ist in der Berliner Gentrifizierung-Branche kein unbekannter. Informationen zu seiner Person und seinen Geschäftspraktiken gibt es in großer Menge zum Beispiel bei der Berliner MieterGemeinschaft, ImmobilienScout24, oder im “Wir bleiben alle”-Blog.
Den Artikel, den Herr Germandi kommentiert hat, kann man hier lesen.

Bildschirmfoto 2010-01-28 um 17.21.53

Dirk Germandi, Profi Partner AG

Ich bin derjenige, der diese Objekte saniert! Herr Neumann begreift in seiner holzschnittartig vorgetragenen Argumentation nicht, dass diese Häuser komplett kaputt sind und gerade in der Warschauer Straße 61 ist die Sanierung nach umfangreichen Konsensgesprächen mit der Betroffenenvertretung, der ASUM, dem Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg und den im Haus lebenden Mietern, erfolgt! Niemand der alten Mieter wurde “vertrieben” – es sind 15 (!!!) Altmieter wieder in das Haus zurückgezogen und deren Mieten liegen deutlich unter dem Niveau des Marktes – insofern werden genau die Rechte der Mieter gewahrt. Die Warschauer Straße 61 ist im Übrigen energetisch saniert worden (bezweifle das Sie wissen, was das ist…) und das hilft den Mietern bei den Energiekosten – die sind nämlich deutlich niedriger.

Nur nörgeln, andere “schwarz anmalen” und sich nicht informieren, dass ist genau das Niveau, dass Herr Neumann pflegt! Schätze, wenn er in seinem Stammbaum mal forscht, bestimmt auch einen schwäbischen Vorfahren finden wird…

-:)))

Lieber Herr Germandi,

vielen Dank für Ihren Kommentar, der jedoch nicht nur grammatikalisch, sondern auch sachlich einige Auffälligkeiten hat. Bevor ich darauf eingehe, lassen Sie mich aber bitte auch meinem Dank für den Haufen Bauschutt-Schnee, der laut Aussage Ihres Bauleiters und dessen Mitarbeitern auf Ihre Anweisung hin in unseren Garten entsorgt wurde, Ausdruck verleihen – wenngleich derartige Einstandsrituale neuer Nachbarn zunächst noch meiner Gewöhnung bedürfen.

Sie sprechen es ja bereits an: Die Mieten der Altmieter liegen deutlich unter dem Niveau des Marktes, der für Wohnungen dieser Komfort-Klasse, und ich denke wir gehen d’accord, wenn ich diese als zumindest “gehobene” Klasse bezeichne, angestrebt wird.

Warum ist das der Fall? Zunächst einmal (u.a. – s.u.) wegen des Mietspiegels. Dieser setzt einen verbindlichen Rahmen. Ferner jedoch wissen Sie genau so gut wie ich, dass die Zielgruppe, die Sie mit Ihren aufwändig produzierten Image-Videos ansprechen, beim besten Willen nicht die Altmieter sind. Jene nämlich wussten ohnehin von Haus & Sanierungsvorhaben, sowie von Ihrem Erstbezugsrecht und der Begrenzung einer Mieterhöhung in diesem Rahmen.
Diese Mieterhöhung werden Sie, lieber Herr Germandi, oder Ihre Abnehmer, erst dann vollziehen können, wenn die Altmieter ausziehen, und der Mietspiegel die Entwicklung vollzogen hat, auf die Sie hinarbeiten. Unbewusst verplappern Sie sich übrigens: “insofern werden genau die Rechte der Mieter gewahrt” – es handelt sich um Rechte und nicht etwa um Ihre persönliche Großzügig- oder Sozialverträglichkeit.

Darüber hinaus hätten sich die Altmieter sicherlich auch mit einer “normalen” – also einer der Komfortklasse des Hauses im Rahmen einer Modernisierung entsprechenden Sanierung zufrieden gegeben – Ohne den Aufbau eines 6. Geschosses, einer Tiefgarage, Glas-Aufzügen, Springbrünnen, etc., die meines Wissen nicht Teil einer “energetischen” Sanierung sind, was, wie Sie wissen, ohnehin jede Altbausanierung heutzutage ist, da man ja einen vernünftigen Gebäudeenergiepass vorweisen können möchte. (Ich komme aus einer meines Wissens zwar nicht schwäbischen, obwohl ich auch damit kein Problem hätte, aber sich dennoch sowohl im Besitz von Neu- als auch, ja, energetisch sanierten Altbauten befindenden Familie)

Weiterhin, und darauf spreche ich in meinem Kommentar ja auch an, gab es derartige Wohnungen in Friedrichshain bis vor wenigen Jahren nicht, und hier wohnten Menschen, die entweder keinen Bedarf daran, oder kein Kapital, oder beides nicht hatten. Aus diesem Grund besteht für derartige Wohnungen in dieser Gegend (u. a. auch aufgrund der von mir exemplarisch genannten Widrigkeiten) eben (noch) kein (ernstzunehmender) Markt wie zum Beispiel in München Schwabing oder Prenzlauer Berg, wo ein solcher, wie ich nicht nur Ihrem Video entnehme, auch unter tatkräftiger Unterstützung Ihrer Firma errichtet(!) wurde. Lassen Sie mich an dieser Stelle noch kurz mit einer Geburtslüge des neuen Prenzlauer Bergs aufräumen, welche Sie auch für Friedrichshain bzw. Ihr Projekt strapazieren. Diese behauptet, im neuen Prenzlauer Berg wäre die ehemals junge Bevölkerung nun erwachsen und gediegen geworden. Das ist nachweislich nicht der Fall. Diese Menschen leben jetzt woanders, denn auch diese Menschen waren nie Ihre Zielgruppe.

Herr Germandi, machen wir uns nichts vor: Was hier passiert, und auch das beschreiben Sie in dem Video, ist, dass etwas “Neues” entsteht. Aber, diesem neuen muss etwas “Altes” weichen. Und dieses Alte würde vielleicht auch gerne bleiben.

Am Ende gewinnt der Stärkere. Kapital ist Gestaltungsmacht und strebt seine Akkumulation (für das Individuum: Vermehrung) an. Was liegt näher, als sich dieses Friedrichshain, in dem viel zu wenig sinnvoll verwertbare Menschen viel zu billig viel zu schön leben, zu nehmen, und da “mal was draus zu machen?” Ich kann es Ihnen kaum verdenken. Die Entwicklung für Friedrichshain ist mit Ihren Planungen beschlossene, unaufhaltbare Sache, die im Übrigen ja auch von ASUM und dem Bezirk angestrebt und massiv gefördert wird (10-15% Altmieterbezug nach Sanierungen – das sind 85-90% “vertriebene”). Nennenswerte Gegner, die Ihnen außer dem Schwenken von ein paar Fahnen oder einem bisschen durch die Kasko gedeckten Sachschaden, etwas entgegenzusetzen hätten, haben Sie nicht. (Ist so ähnlich wie in “Avatar”. Kennen Sie den? Ich gebe zu, der Vergleich ist ein bisschen pathetisch, aber vielleicht gefällt Ihnen der Film, er ist auch mit Computern gemacht, wie Ihr Image-Film! Das wär doch ohnehin eine Idee! Den nächsten Imagefilm in 3D!)

Das Friedrichshain, das seine momentanen Bewohner kennen und lieben, wird mit dem Vollzug Ihrer Pläne, und denen Ihrer Konkurrenten und Partner, Geschichte sein. Die wenigen unter Ihren Neumietern, die wegen dieses Friedrichshains hierher gezogen sind, “das ja noch so viel aufregender ist”, als Prenzlauer Berg, werden dann irgendwann mit uns zusammen woanders hinziehen, auf dass Sie alle hier in Ihrem buntgrau ihre grauen Leben führen können.

Liebe Grüße und hoffentlich wenig Erfolg wünscht Ihnen

Linus Neumann

PS: Die Regel zur Unterscheidung von “das” und “dass” ist ganz einfach: Immer, wenn Sie das “das/s” durch “dieses”, “jenes”, oder “welches” ersetzen können, wird “das” geschrieben. Wenn Sie das nicht können, dann wird “dass” geschrieben.

Und sonst noch? #7

25. Januar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines, Politik, Presse, unterwegs | Keine Kommentare »

Papipantoffelpunk

was das BKA bei schwerer Kriminalität nicht kann,
das kann das Dresdner LKA schon lange.

Was wir also hier bezeugen, ist wie ein breites, bürgerliches Bündnis aufruft, den größten Naziaufmarsch Europas zu verhindern, und daraufhin zensiert und kriminalisiert wird. Meine Damen, meine Herren, das sind die Leute, die wir in anderen Ländern als Dissidenten bezeichnen. In den Ländern, in denen zensiert wird, wie wir es dann nennen. In Ländern, in denen keine Meinungsfreiheit herrscht, wie wir es dann nennen.

Ich hoffe bloß dieser Schritt wird historisch für diesen Staat nicht die Bücherverbrennung sondern eher so die Bukarester Rede Ceauşescus.

plakat

Das LKA-Schreiben hier.
Wer mir da jetzt mit “ja, dürfen die denn nicht demonstrieren? Willst du doch auch!” kommt, der lese hier.

Fixed: Error 150:30 (Adobe CS4 licensing problem) – MAC

26. Dezember 2009 - Veröffentlicht in Allgemeines | 4 Kommentare »

The following script will solve the often and randomly occuring problem with Adobe CS4 Mac “licensing for this product has stopped working… Error:150:30

Copy and paste this to Terminal.app, enter your user password when prompted and follow the instructions on the screen. During this process, as ~40MB Liscense recovery file provided by Adobe will be downloaded, executed and deleted afterwards. Make sure to view and agree with the license agreement for this piece of code before you run the script (chances are it will fail otherwise).

if [ "$(grep -o activate.adobe.com /etc/hosts)" = "activate.adobe.com" ];
then echo "/etc/hosts is already modified"
else
echo "127.0.0.1 activate.adobe.com" >> /etc/hosts
echo "/etc/hosts was successfully modified"
fi
sudo rm -rf "/Library/Application Support/adobe/adobe PCD/cache/cache.db"
sudo rm -rf "/Library/Preferences/FLEXnet Publisher"
say "Now, please wait for the download to finish."
curl -o LicenseRecovery111.dmg http://download.macromedia.com/pub/support/tools/LicenseRecovery111.dmg
sudo hdiutil attach LicenseRecovery111.dmg
sudo python '/Volumes/LicenseRecovery 11.6.1/LicenseRecovery/'LicenseRecover.py
sudo rm -rf ~/AdobeLicensingFilesBackup
sudo hdiutil detach "/Volumes/LicenseRecovery 11.6.1"
sudo rm LicenseRecovery111.dmg
say "Done! now start CS4 and enter your serial"
exit 0

This will perfom the steps suggested by Erik’s Brain and Jake’s Computer Blog. After completing these steps, you will need to re-enter your serial number, and CS4 will work again.

Be aware that this is not a crack! You will need a valid serial number.

If this doesn’t work for you:

  • let me know
  • check if Adobe’s Liscense Recovery tool was updated to a version other than 11.6.1 and  if so, modify this script accordingly, then let me know
  • check if you are using a Mac and if not, follow the advice given here.
  • remember that this is not a crack, you will need a valid serial number

Deutsches Desaster in Afghanistan

9. Dezember 2009 - Veröffentlicht in Allgemeines | Keine Kommentare »

In Afghanistan bahnt sich das deutsche Desaster an: “Nur Doofe und Halbkriminelle wollen zur Polizei” berichtet die Sueddeutsche.