Archive for the ‘Presse’ Category

Royal Wedding: Überraschende Wende

29. April 2011 - Veröffentlicht in Presse | 1 Kommentar »

…zur angeblichen Domscheit-Berg–Assange-Schlammschacht

11. Februar 2011 - Veröffentlicht in Presse | 1 Kommentar »

Nachdem Fefe und Frank mit großem Geschrei die die Selbstdemontage von Julian und Daniel ausgerufen haben, und damit die Schiene manifestierten, für die der allgemeine Pressechor gerade erst die Weichen legte (die dpa nahm auf die beiden Bezug, und eröffnete die Schlammschlacht feierlich und offiziell) liest man überall nur noch, wie bedauerlich diese Selbstzerfleichung sei.

Insbesondere Daniel kriegt in der Kommentarspalte jedes Blogs die Grundgesamtheit der negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben. Er kann im Prinzip sagen und machen was er will. Das hätte er sich aber auch vorher schon denken können, denn wie ich schon schrieb: Assange ist so unberührbar, wie sonst nur Polanski.

Wie aber kommt eine so lächerliche Sensationsmeldung wie “Assange hat meine Katze gequält” zustande? Etwa dadurch, dass Daniel sich ans Boulevard wendet, sich die Geschichte womöglich ausgedacht hat, Julian jetzt “endlich fertig machen will”? Mit der Tierqüaler-Nummer? Ich BITTE euch!
Ist es nicht wahrscheinlicher, dass in seinem Buch in 3-4 Sätzen eine Anekdote erwähnt wird, die sich die Journaille dann rauspickt und einen Aufmacher daraus macht?

Sehr selten fordert eine Person die andere zum Medialen Schlamm-Duell heraus. In der Regel wird die Schlammschlacht von den Medien selbst lanciert, ausgewertet, und dann, wenn alle Beteiligten dort sind, wo man sie haben möchte, als erbärmlich angeprangert.

Die öffentliche Diskussion findet anhand der Schlagzeilen statt, die der Öffentlichkeit von den Medien zum Fraß vorgeworfen werden. Kaum jemand hat bisher das Buch gelesen, aber weiter als “Das muss alles eine Kampagne von Daniel sein, um den Verkauf anzukurbeln” denkt kaum jemand. Da lohnt es sich, diesen Kommentar von jemandem, der das Buch zumindest kennt mal zu berücksichtigen, bevor man sich seine Meinung BILDet.

Das Buch habe ich erst zur Hälfte gelesen, kann aber jetzt schon mit gutem Gewissen feststellen, dass DDB über seinen Ex-Kumpel JA in sehr respektvoller Weise schreibt. Das ist keine Abrechnung, sondern für mich mehr ein wunderschöner Tatsachenkrimi [...] Ein schonungsloses und deswegen auch witziges gesellschaftspolitisches Psychogramm.

Das Boulevard reibt sich die Hände – endlich hat es seine Wikileaks-Story. Eine, bei der die Gemüter kochen. Und bisher machen alle mit, insbesondere die “Szene.”

Daniel sagte bei der Pressekonferenz, dass es sicherlich von Julians Seite ausgeschlossen ist, dass sie sich jemals wieder aufeinander zubewegen. Das ist schade, denn nur vereint könnten sie sich gegen die Schlammschlacht wehren, in die sie gerade getrieben werden, und bei der beide nur verlieren können.

Die Presse ist die einzige Möglichkeit menschlicher Kommunikation, die noch schlechter ist als Anwälte.

Rechtsfreie Zone Internet

23. Januar 2011 - Veröffentlicht in Kultur, Presse | 5 Kommentare »

In Eurowebs jüngster Pressemitteilung wird ein Ausschnitt meines Impressums zitiert. Jörg Olaf Schäfers setzt das unvollständige Zitat bei Netzpolitik.org wieder in den rechten Zusammenhang. Hier der relevante Ausschnitt:

[...] Vielmehr wollte das Unternehmen auf die zum Teil dreisten Ansichten einiger Markteilnehmer im Internet öffentlichkeitswirksam aufmerksam machen. Denn die Gleichgültigkeit einiger kennt kaum Grenzen. So findet sich zum Beispiel im Impressum eines Blogs die Aussage:

Sie planen eine Abmahnung? [...] darauf hinweisen, dass bei mir absolut nichts zu holen ist, und ich nur auf einen willkommenen Grund warte, in den Genuss der Freiheit zu kommen, die mit einer Privatinsolvenz einhergeht [...] „.

Auch der ehemalige Inhaber der Domain nerdcore.de zeigte eine erschreckende Gleichgültigkeit, als er trotz mehrmaliger gerichtlicher Beschlüsse die Regeln des Rechtsstaates vorsätzlich ignorierte. [...]

Hierzu stelle ich fest: Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Der vollständige Text lautet:

Sie sind mit dem Inhalt dieses Blog nicht einverstanden, fühlen sich verleumdet, oder ihre Rechte verletzt? Bitte melden Sie sich doch bei mir. Ich räume Ihnen mit großer Freude das Recht zur Gegendarstellung ein, und werde nachweislich falsche Behauptungen im Interesse meiner geeehrten Leserinnen und meines tadelloses Leumunds umgehend entfernen und/oder korrigieren. Es könnte theoretisch sogar sein, dass ich mich bei Ihnen entschuldige, denn mehr als ein bisschen ärgern will ich Sie sicherlich nicht, geschweige denn, Ihnen finanziellen, psychischen oder gar physischen Schaden zufügen.

Sie planen eine Abmahnung? Im Moment ist dies eine moderne Methode, schnelles Geld zu machen, und ich kann Ihnen das nicht verübeln. Jedoch sollte ich Sie darauf hinweisen, dass bei mir absolut nichts zu holen ist, und ich nur auf einen willkommenen Grund warte, in den Genuss der Freiheit zu kommen, die mit einer Privatinsolvenz einhergeht. Im Sinne einer rationalen und schnellen Problemlösung scheint mir Option I, der höfliche Kontakt, eine bessere Wahl. Man behauptet manchmal von mir, man könne besser mit mir reden, als man erwartet habe.

Ich wehre mich entschieden dagegen, meine Abmahnungskritische Position, in der ich mich für gütliche Einigungen ausspreche, von Euroweb durch verfälschendes Zitieren instrumentalisieren zu lassen.

Ich habe Euroweb aufgefordert, mir das Recht zur Gegendarstellung einzuräumen.

WM vorbei, jetzt wieder zum Oil Spill…

12. Juli 2010 - Veröffentlicht in Politik, Presse | Keine Kommentare »

Fefe hat einen unansehnlichen Link zu Bildern aus dem Golf gepostet.
Hier lang direkt zu den Bildern, uns hier das Video, bei dem einen nur der sonore Sprecher ruhig hält.

Oscar Magi, Richter

19. Mai 2010 - Veröffentlicht in Presse | Keine Kommentare »

Das Handelsblatt stellt fest:

MAILAND. Oscar Magi ist immer für Überraschungen gut. Der 56-jährige italienische Richter hat schon den Suchmaschinen-Riesen Google wegen Verletzung der Privatsphäre und 23 US-Amerikaner wegen der Entführung eines Terrorismusverdächtigen auf italienischem Boden verurteilt. Angst vor Autoritäten kennt der Mann also nicht.

Oha!

Wissenschaft erhält Einzug bei der Polizei

8. April 2010 - Veröffentlicht in Berlin, Politik, Presse | Keine Kommentare »

Erstmals berücksichtigt die Polizei Jahrzehnte alte Forschungsergebnisse: Da Nahrungsdepravation aggressionssteigernd wirkt, bekommen die staatlichen Prügelknaben am ersten Mai nichts zu essen.
Bildschirmfoto 2010-04-08 um 11.22.06

Obama

27. Januar 2010 - Veröffentlicht in Politik, Presse | Keine Kommentare »

Der Freitag debattiert:
Ein Jahr Obama – hat er die hohen Erwartungen erfüllen können?
Ich kann mit ausnahmslos sagen: Ja, absolut!

Und sonst noch? #7

25. Januar 2010 - Veröffentlicht in Allgemeines, Politik, Presse, unterwegs | Keine Kommentare »

Papipantoffelpunk

was das BKA bei schwerer Kriminalität nicht kann,
das kann das Dresdner LKA schon lange.

Was wir also hier bezeugen, ist wie ein breites, bürgerliches Bündnis aufruft, den größten Naziaufmarsch Europas zu verhindern, und daraufhin zensiert und kriminalisiert wird. Meine Damen, meine Herren, das sind die Leute, die wir in anderen Ländern als Dissidenten bezeichnen. In den Ländern, in denen zensiert wird, wie wir es dann nennen. In Ländern, in denen keine Meinungsfreiheit herrscht, wie wir es dann nennen.

Ich hoffe bloß dieser Schritt wird historisch für diesen Staat nicht die Bücherverbrennung sondern eher so die Bukarester Rede Ceauşescus.

plakat

Das LKA-Schreiben hier.
Wer mir da jetzt mit “ja, dürfen die denn nicht demonstrieren? Willst du doch auch!” kommt, der lese hier.

Und sonst noch? #6

7. Dezember 2009 - Veröffentlicht in Allgemeines, Berlin, Politik, Presse | Keine Kommentare »

Laut Polizeibericht haben sich in der Nacht zum Nikolaustag ein paar Hooligans hier im Kiez das falsche Opfer ausgesucht: Einen bewaffneten Zivilpolizisten, der nach einem Warnschuss auch von der Schusswaffe Gebrauch machte.

Dumm gelaufen – gewissermaßen für beide Seiten.

Nicht jedoch für Bild, BZ und Co, die heute mit Ihren Titelbildern natürlich sofort die Verbindung zu brennenden Autos herstellen. Dass es sich um offensichtlich nicht besonders linke oder sozialkritische Täter handelt, spielt keine Rolle, denn: “Die Übergriffe der letzten Tage ermuntern auch offenbar unpolitische Jugendliche, auf Polizisten einzuprügeln” – Die Tatsache, dass Zivilpolizisten in Zivil rumlaufen, um also solche nicht erkannt zu werden, fällt einem BZ-Leser nämlich nicht von allein auf.

UPDATE 22:54h: Hier die Schlagzeile des Ansoßes… (und der Zusammenhang, in dem sie steht)

IMG_0877

…und ein halbwegs vernünftiger Artikel in der Sueddeutschen, die Ihren Lesern zutraut, die Hirnrissigkeit der Äußerung des Berliner Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Bodo Pfalzgraf in Ihrer vollen Breite zu erfassen, ohne dass es weiterer Erläuterungen bedarf: “Das muss ein klares Signal sein: Wer Polizisten angreift, der muss auch damit rechnen, dass die Schusswaffe gebraucht wird.” (sic! in der SZ, etwas abgewandelt von der offiziellen Pressemitteilung)

Unter uns: Ich hab nichts dagegen, wenn dämliche Schläger-Hooligans in Zukunft Angst davor haben müssen, dass ich eine Knarre habe. Blöd nur, dass selbst das sie anscheinend nicht zurückschrecken lässt, und ich auf die selbstverständliche Konsequenz, die ein Polizist dann ziehen (haha!) kann, verzichten muss.

Kameras bei
“Freiheit statt Angst”
synchronisiert.

8. November 2009 - Veröffentlicht in Presse | 2 Kommentare »

Ihr erinnert euch, bei der “Freiheit statt Angst”-Demo gab es einen dieser vielen alltäglichen Angriffe perspektivloser Hooligans auf friedliebende Bürger. Dummerweise wurde gefilmt, und noch steht aus, ob jene Hools auch des letzten Strohhalms einer beruflichen Perspektive beraubt werden. Ich wiederhole meine Feststellung: Und wenn wir sie demnächst alle filmen? Dann hat der Staat bald keine Polizisten mehr – oder wir keine Kameras

Aber warum koche ich das ganze wieder auf? Nun, vorgestern hat der CCC einen Zusammenschnitt aller erhältlichen Kameras veröffentlicht. Und zwar zeitlich synchronisiert. Bezüglich der Sache lernt man daraus nichts neues: Der Mann hat nichts gemacht, wurde verhauen, und die Polizeikameras absichtlich weggedreht. Wie immer.

Aber interessant ist, auf wie vielen Kameras man so festgehalten wird, wenn man einfach nur zu einer Demo geht (neben den 116 Stück, die ja ohnehin auf der Route standen). Außerdem find ich das perspektivisch interessant.

Bildschirmfoto 2009-11-08 um 15.42.12

PS: Es gibt Cut 1 und Cut 2 – noch mehr Kameras…!

Und sonst noch? #5 (NPD)

7. November 2009 - Veröffentlicht in Allgemeines, Presse | Keine Kommentare »

In Friedberg kriegt man hin, was Friedrichshain zuletzt nicht mehr gewollt geschafft hat – eine Nazidemo zu verhindern.
Google – ganz im Sinne Friedrichshains – will eine neutrale Werbeplattform sein, auch für die NPD.
…und die hat über die Höhe ihrer Spenden falsche Angaben gemacht, und zwar nicht wie alle anderen Parteien mit Korrekturen nach unten, sondern: nach oben, um sich staatliche Zuwendungen zu sichern – ja, ja, der schnöde Mammon, Kameraden!

Und sonst noch? #4

30. Oktober 2009 - Veröffentlicht in Presse | 4 Kommentare »

Es ist meines Wissens das erste Mal, dass Johnny sich bei Spreeblick in eine Sache verrannt hat. Ein Phillip kopiert große Teile eines Zeit-Artikels in sein Blog, (warum überhaupt? kein Kommentar dazu, nichts… klarer Fall von “hätte getwittert werden müssen”) und bekommt dafür eine automatisierte Abmahnung vom Anwalt der Journalistin, die mehrmals von der taz verarscht wurde, und daher Wert auf die Einhaltung der Nutzungsrechte legt. Häusler hängt die Nummer an die große Glocke namens Spreeblick, und prügelt sofort auf Eva Schweitzer los, gönnt ihr ihre Wohnung in New York nicht.

Malte Welding, ebenfalls ehemals (? danke, fellow passenger) Spreeblick, veröffentlich gerade alles, was zur Sache selbst zu sagen ist, auf seinem Blog – und Schweitzer pfeift selbstverständlich ihren Anwalt zurück, den sie ja auf andere als kleine, nichtkommerzielle Nischenblogger losgelassen hatte, als deren Robin Hood Johnny Häusler sich engagieren wollte – was er in der Vergangenheit viele Male und dankenswerter Weise zu Recht getan hat!

Und während ich das hier schreibe, veröffentlicht Häusler auf Spreeblick wiederum einen Post epischen Ausmaßes, in dem er einen Brief Schweitzers kommentiert, sich windet, Gegenvorwürfe macht, sich rechtfertigt. Schade Johnny, schwacher Auftritt. Manchmal braucht man im Leben einfach auch die Eier, ohne viel Buhei zu sagen: “Da hab ich Mist gemacht.” Hättest du dir doch locker erlauben können. Weiter wie bisher!

UPDATE 16.52h: Nun fühlt Frau Schweitzer sich durch die vielen Emails von durch Johnny und anderen aufgebrachte Menschen, derart belästigt, dass sie vorschlägt, Phillip spende für jede Email 10 Euro an eine gemeinnützige Organisation. Ist jetzt nicht wirklich witzig, aber doch durchaus als Scherz zu werten. Die Einsicht, dass wenn überhaupt eher diejenigen zahlen sollten, die ihr durch ihre Hetze die Emails eingebrockt haben, haben weder jene, noch sie selbst.

Mir wird’s zu doof.

Stopp-Schild für Bild!

13. Oktober 2009 - Veröffentlicht in Allgemeines, Politik, Presse | Keine Kommentare »

Ich habe heute die unangenehme Erfahrung gemacht, einen so genannten “Kinderporno” zu sehen.

Und wie Ursula von der Leyen es immer predigt, kam es dazu, obwohl ich nicht explizit danach gesucht hatte. Udo Vetter hatte auf Twitter auf die Verwendung des Wortes “Dreckschwein” auf Bild.de hingewiesen – ohne einen Link dazu zu reichen. Also suchte ich dieses Wort auf Bild.de – und fand dort Video-Ausschnitte dokumentierten Kindesmissbrauchs, in denen das Kind, jedoch nicht der Täter unkenntlich gemacht war. Selbstverständlich ohne Alters-, Anstands- oder sonstige Warnung (was es auch nicht besser gemacht hätte).

ACHTUNG: Ich möchte ausdrücklich davon abraten, diese Schritte nachzuvollziehen!

Insbesondere aufgrund der Kombination mit vielfältigen anderen erotischen / pornographischen Inhalten halte ich diese Veröffentlichung für sittenwidrig und strafbar nach §184b StGB und werde morgen eine Strafanzeige erstatten, und hoffe dass diesem Treiben ein baldiges Ende gesetzt wird.

Und zwar mittels Stoppschild für Bild.de.

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UPDATE 23:23h: Da der besagte Artikel schon etwas älter ist, gibt es auch schon einige Blogposts dazu – beim Bild.de-Lesen bin ich zugegebenermaßen nicht so wirklich auf dem aktuellen Stand. Allerdings scheint der Protest sich bisher eher auf Persönlichkeitsrechte, Unschuldsvermutung und den Begriff “Drecksau/schwein” zu konzentrieren.

Ich hab mir übrigens gedacht, so eine Anzeige wegen Online-Kriminalität, die kann man doch sicher online stellen… Und siehe da:

Bild 9

Das BKA habe ich ebenfalls informiert.

Und falls jetzt jemand denkt, ich mein das hier nicht ernst: Ich fand das absolut zum Kotzen, und es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass das weg komt, und die Verantwortlichen auch.

Dass Bild.de dabei mit von der Bildfläche verschwinden soll, ist mir allenfalls angenehmer Nebeneffekt, wie es z.B. der Musikindustrie ein Verschwinden von diesem Pirate-Bay wäre, oder was auch immer die gesperrt haben wollen.

Wir können das auch.

UPDATE 14.10.2009 9:00h: Soeben erhielt ich einen Anruf vom LKA 131. Der Beamte war äußerst freundlich und geduldig und wies mich darauf hin, dass die Verbreitung des Videos nicht strafbar sei – weil man sich den geschwärzten Teil ja nur “denken” könne (obwohl hier die Freiheitsgrade für die Phantasie durch den das Video umgebenden Artikel schon sehr eingeschränkt sind!).

Die Frage, ob ich meine Anzeige zurückziehen wolle, verneinte ich selbstverständlich. Wenngleich meine Erwartungen, dass die Verantwortlichen in den Knast kommen, und Bild.de mit Stoppschild versehen wird, nun empfindlich gedämpft wurden, sehe ich immer noch Hoffnung auf Löschung.

Und sonst noch? #2

10. Oktober 2009 - Veröffentlicht in Presse | Keine Kommentare »

Die traurige Angewohnheit der USA, durch Bombardements “gesichertes Wissen” zu beweisen, wurde auch dieses Mal nicht von Erfolg gekrönt. Auf dem Mond wurde so viel Wasser gefunden, wie im Irak Massenvernichtungswaffen. Aber man bombt sucht weiter.

Obama lässt zur Diskussion um seine Nobel-Würde feststellen, dass er lieber mit Preisen, als mit Schuhen beworfen wird. Wenn man aber überlegt, was Bush alles machen musste, um sich seinen Schuh zu verdienen…

UPDATE: Im Spiegel-Video bekommt man (ausnahmsweise) einen guten Eindruck von der heute in Friedrichshain weitestgehend geduldeten Nazi-Demo. Ein Sprecher der Polizei Berlin stellt über die einem Anschlag zum Opfer gefallenen Neonazis, die nun fälschlicherweise Linke dafür verantwortlich machen, korrekt fest: “Alle Personen haben (…) überhaupt keine politischen Erkenntnisse” (min. 1:40 im Video) .

Und sonst noch? #1

9. Oktober 2009 - Veröffentlicht in Politik, Presse | Keine Kommentare »

Obama tritt ganz in die Fußstapfen seines des Friedensnobelpreiträgers Yassir Arafat (der mit der Knarre im UN-Gebäude) und präsentiert am Tag seiner Auszeichnung nicht nur eine bunkerbrechende Superbombe, sondern kündigt auch eine Zusammenarbeit mit der Taliban an. Wow.

Jacob Heilbrunn erklärt am gleichen Tag im Tagesspiegel seine Liebe zu Angela Merkel, und warum er sie lieber für die USA hätte, als Obama: “Ich vermute, dass Merkel als einer der größten Bundeskanzler in die Geschichtsbücher eingehen wird.”

Altvater Köhler ärgert sich über die Wahlkampfberichterstattung – vielen Journalisten sei es gar nicht um die Demokratie gegangen. Das hat doch mit Fußball überhaupt nichts zu tun.

“Und sonst noch?” soll mein kleiner regelmäßiger Pressespiegel werden.